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Synchronistische Tabelle zur alten Geschichte.
V. C.
342.
341.
340.
339.
326.
320.
Derselbe stellt inRom d. Eintracht her,als die röm. Solda-ten in Capua sich em-pören u. gegen Rom ziehen, durch das Ge-ctz, daß beide Kon-suln Plebejer seynkönnen, daß keiner 2Aemter bekleiden undrüher als nach 10 I.zu demselben Amtegewählt werden soll.Frieden mit den Sam-niten, dagegen:
krieg gegen d.Latin er, die ver-langen, daß der eineKonsul aus ihremWolke gewählt werde.Großer Sieg gegendie Latiner und Kam-paner am Vesuv., P.Decius Mus opfertsich.
Die Latiner unter-werfen sich, stehen vonNeuem auf u. werden338 gänzlich unter-worfen. Die sonst blü-henden Städte werdenzerstört od. verarmen.
zu Gunsten der Ple-bejer (Q. PubliliusPhilo, der sie gegeben,wird 317 erster plebej.Prator.)
Zweiter samni-tischerKrieg. DerDictator PapiriusCursor schlägt dieSamnitenu. erzwingteinenWaffenstillstand
Die Samniten bre-chen ihn u. ihr Feld-herr Pontius locktdie Römer in d. Eng-pässe bei Eaudium,(iurcuIaeLauAiime.)u. nöthigt sie zu derschimpflichen sponsioOaucliua, welche derSenat verwirst.BeideKonsuln ausgeliefert,aber von den Samn
348- Friede mit Athen 346. Nun stehen ihm die Thermopylen offen, erführt den Spruch gegen die Phocenser aus, zerstört ihre Städte, und wirdnach ihrer Ausstoßung Mitglied des Amphikt. Gerichts.
Philipp sucht seine Macht im Norden zu vermehren, wird aber an derEroberung von Perinthus und Vyzanz durch Phocion verhindert. Erwendet sich wieder gegen Griechenland , wo ein zweiter heiliger Krieggegen die Lokrer, wegen ihrer vorgebl. Frevel gegen Delphi, beschlossen ist,und läßt sich 339 von den Amphiktyonen, (der bestochene Aeschines bewirktes,) zum Feldherrn ernennen. Er besetzt das feste Clatea. Die Athen ,geweckt durch Demosthcnes, schließen ein Bündniß mit Theben, werden aberbei Chäronea gänzlich geschlagen 338. Ol. 110, 3. Die Burgvon Theben bleibt besetzt.
337. Die Versammlung der Griechen zu Korinth ernennt den KönigPhilipp zum Oberfeldherrn der Griechen gegen die Perser.
336. Philipp zu Aegä im Theater von Pausanias ermordet.
Alexander der Große , 336 — 23, bezwingt die aufrühr. Thracier,Triballer und Jllyrier, und züchtigt 335 die abgefallenen Thebaner.durchZerstörung ihrer Stadt.
334- Zum Feldherrn der Griechen gegen Persien ernannt, geht er überden Hellespont , schlägt die Perser am Granicus, erobert Kl. Asien,schlagt 333 den Darius bei Jssus in Cilicien , erobert Tyrus 332 nachsiebenmonatl. Belagerung und darauf Aegypten , legt Alexandria an,dringt dann über den Cuphrat und Tigris vor und schlägt 331 den Da-rius gänzlich bei Arbela oder Gaugamela.
Die Griechen, durch Agis H. von Sparta aufgereizt, empören sich,werden aber durch Antipater 329 bei Megalopolis geschlagen.
Da Darius 330 ermordet, erobert Alexander leicht alle pers. Provinzenund Hauptstädte, und unternimmt 328 — 26 den indischen Aug. Erdringt über den Indus und Hydaspes, schlagt den König Porus , mußaber, durch sein Heer gezwungen, am Hyphasis umkehren. Die Flottegeht vom Indus an der Küste in d. Mündung des Euphrat unter Rearchos,Alex. mit dem Landheere durch Gedrosien und Karmanien.— Große Planezur Verschmelzung der Provinzen des großen Reiches, doch Tod zu Ba-bylon 323, 21. April. Ol. 114, 1.
Die Feldherrn, also die Armeen, entscheiden über die folgenden Schick-sale des großen Reiches.
Der blödsinnige Halbbruder Alex., Arrhidaus, und Alexand. nach desVaters Tode geborner Sohn, Alexander , werden zu Königen ausgeru-fen, und unter die Regentschaft von Perdikkas , Kraterus, Antipater undLeonnatus gestellt. Die Provinzen werden unter diese und andere General!zur Verwaltung vertheilt.
Antipater, der die Leitung in Europa erhalten, muß gegen die Grie-chen, besonders Athener und Aetolier kämpfen, die sich empören:
flämischer Krieg 323 und 22. Großer Freiheitseifer, von Demost-henes und Hyperides angereizt. Antipater wird durch Leosthenes geschla-gen und in Lamia eingeschlossen. Auch Leonnatus, der ihn befreien will,geschlagen und getödtet. Aber auch Leosthenes fallt und Kraterus führtneue Hülfe aus Asien herbei. Die Griechen bei Kraneon geschlagen,Besatzung in die griechischen Städte gelegt, und Athen zur Veränderungseiner Verfassung und Auslieferung des DemostheneS und Hyperides ge-zwungen, die hingerichtet werden.
321. Unzufriedenheit und Krieg des Antipater, Kraterus u. Ptolemäus gegen Perdikkas und Eumenes . Krat. kommt in der Schlacht gegen Eumenes um u. Perdik. wird von seinen Soldaten in Aegypten ermordet.
320. Antipater Regent. NeueVertheilung der Prov.; Ptol. behalt Ae gypten,Seleukus erhalt Babylon, Antip. Vorder-Asien, Eumenes wird geächtet.
Auch Cyprien wirddurch griech. Hülfs-truppen unter Pho-cion wieder eingenom-men und Nektanebusbei Pelusium durchArtax. selbst geschl.350.
Ruhe im persischenReich, bis der Günst-ling Bagoas d. Ar-taxerxes u. das königl.Haus, bis auf denjüngsten Sohn desKönigs, Arses, 338durch Gift aus demWege räumt. Auchden Arses stürzt erwieder und setzt denDarius IH., Co-domanus, (336—30)einen entfernten Ver-wandten des Königs-Hauses, auf d. Thron.Dieser läßt sogleich dBagoas hinrichten.
Darius zeigt einenguien aber schwachenCharakter. Von Alex.angegriffen und über-wunden , fällt er 330durch den VerratherBessus.
Persien mace-donisch.
tecstützt, aber36lab-u. Nektanebus II.eingesetzt. Er verbin-det sich mit Cypern u.den Phöniziern; abernach der Bezwingungderselben zieht Artax.III. selbst gegen ihn u.besiegt ihn 450 beiPelusium. Nektane-bus flieht nach Aethio-pien.
Aegypten wie-derum pers. Pro-vinz und hart ge-züchtigt.
Rarthago schließt48 einen neuen Han-delsvertrag mit Rom .Die Plane gegen Sy-rakus werden wiederaufgenommen wäh-rend der Unruhen da-selbst unter Diony-sius II.
Die Karthager ver-binden sich mitJcetasv.Gcla. Syrakusruftdie Mutterstadt Ko rinth um Hülfe anund diese schickt dentrefflich. Tim oleon.Er schlägt den JcetaSund die Karthager,zuletzt 340, ».vereiteltihre Plane auf Sy-rakus.
Alexander derGr. erobert Aegypt.u. legtAIexandriaan, welches bald denWelthandel zum gro-ßen Theil an sich zieht.
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