Band 
Erster Band.
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ganzen durch ihre Gestalt keinesweges ausgezeichnet,vielmehr sind sie in manchen Gegenden, z. B- St.Gallen, Appenzell , Aargan und dem niederen Theilvon Bern, fast unansehnlich, und auffallend dieMänner häßlicher, als die Weiber, welche auch inBern selber, zumal in ihrer schwarzen Tracht mitschön gesticktem Latz, silbernen Ketten, weißen Hemden,langen Zöpfen und großen schwarzen Heiligenscheinenähnlichen Hauben, recht stattlich sind: dagegen dieMänner in ihren geldgrauen altmodischen Fracks undneumodischen langen Hosen, zumal auf dem Lande,fast alle wie verfeinerte und verkümmerte Fabrikanten,gar nicht wie schlichte, tüchtige Bauer» aus-sehen. Merkwürdig ist, daß umgekehrt in Tyrolund den Bergthälern Norwegens , wo die Männerso auffallend schön und groß sind, die Frauen unan-sehnlich und selbst häßlich sind. Aber in dem Hoch-gebirge und anderen Marken der Schweiz , die wir dieß-mal nicht gesehen, ich aber früher durchwandert habe,wohnt wirklich ein edles hochstämmiges Geschlecht vonMännern und Frauen. Don der Französischen Schweiz ,dem PaySdeVeaux, rede ich Hiebei gar nicht, denndas ist gar nicht mehr die Schweiz , und dorthin undan deren Gränzen fällt hauptsächlich der obige Tadel derEntartung und Eigensucht: wie wir erlebt haben; unddas Sprüchwort: xoint ä'argeiit xouit Kuirre,kenn« ich auch nur Französisch.