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Einleitung.
nach fleißiger Gegeueinanderhaltung gewahr wird.Die dreiste Hand fehlt den Kopien; die Charackte.re sind nicht so, deutlich ausgedrückt, iind die Hän-de und Füsse weniger richtig ausgeführt. Die.heilige Familie von Frey nach Raphael ist einschönes Stück vor sich betrachtet; aber von Edc-Itnks Original wird es gleichsam rein wcggcwaschen.
Es lassen sich schwerlich Regeln geben, wie manOriginale von Kopien unterscheiden soll. In vie,Irn Fällen ist deS Kupferstechers Name oder Zei.chen ( welches man zu dem Ende wohl kennenmuß) hinlänglich zu dieser Kenntniß. Diese wagtsich der Kopisie selten nachzustechen. Aber in Blät-tern , worauf kein Name sieht, hält eS schon vielschwerer. Alles was man thun kann , ist auf diefreye Hand, und die Dreistigkeit in der ManierAcht zu geben: Zumal in den Händen und Füssen,und äußern Umrissen, worinn der Kopist am leich.testen fehlt. Aus guten Abdrücken läßt sich natürli-cher Weise der Meist« am bchten von seinem Ko-pist unterscheiden. Ucberhaupt aber thut hier Ue-bung in dieser Kenntniß am meisten. Kennt mandie Manier eines Meisters genau, so läßt man sich
nicht!