Niederländer.
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fthäftigunqen wieder vornehmen wollte, starb er an jeiner Indigestion 1678. -
Dü Iardin verstuhnd die Zerglicderungsknnstder häuslichen Thiere besser als irgend ein andrerMeister. Er ieichnetr uugcmein richtig, und miteiner freyen meisterhaften Hand; kopierte die Naturgenau, ohne ihr Sklave zu fcyn, und stellte nichtnur die Figur, sondern den ganzen Charackter einesjeden ThiercS vor; jedoch nicht von der wilden Sei-te wie Hondius. Sein Genie liebte das Sanfte:Daher herrscht in seinen Stücken Müsse und Frie,de: Die Hunde liegen nach ihrer Arbeit ruhig hin-gestreckt , und das Matte eines heissen Mittags ver«lbreitet sich gleichsam über fein Stück. Die Zufam.menfetzung ist vortreflich, und die Ausführung fleißig,aber geistreich.
Das vollständige Werk der radirten Blätter dieH,ses Meisters macht zwey und fünfzig grosse und klei.ne Blätter aus. Sie bestehen in vielen Figurenund Thieren. Vorzüglich aber ist eine Landschaft,wo ein alter Hirte eine Heerde Schaafe vor sich hcr-jtreibt, nebst einem Hunde in dem Vorgrund, zubemerken. Unter allen diesen Blättern ist kaum einsshlecbtes anzutreffen.
Ioban-