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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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30
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Art/ ja für die Nachkommen nicht verlöre^sind! ^

Ein versandeter Durchstich wird bey sandig-,kein Boden eher Erweiterung und Vertiefung her-vorbringen, als wenn das Erdreich mit großen,Kießeln oder andern Steinen aufgehäuft ist- Hiermuß und kann die Mündung des Durchstichs einAnsehnliches selbst auffangen und wegschaffen, wobey fetter oder sseststeinigter Tieferde ein NeuesBeet gegraben werden muß. Es versteht sich, daßman das Ausgegrabene jeder Insel, -- wo mög-lich, durch eingelegte Blöcke aufBrettetN, weg-schaffen muß, weil das Wasser solches wo änderst,und oft sehr schädlich ganz nahe im Fluß oderBach liegen lassen würde, wettn nicht gleich unter.dieser Insel eine Untiefe ist, in die die Starkedes Wassers solches bringen kantt-

Es giebt beynahe keine Krümme, oder schäd-liche Anlage in Flößen, die Nicht ihre erste Ursa-che in einer obern andern Krümme, oder sonstschädlichen Anlage hatte. Auch die untern Krüm-mungen können durch Wirbel, Anlaß zu Einreistsungen geben.

Widerstront entsteht, an roNcaven Ufern, beyAufstauch oder sonstigen Hindernißen im Stromlauf,theils auch von zu scharf hervorstechenden Uferneines künstlichen Bauwerks; er unterfrißt endlich

das