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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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35
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le etwas nach der Schräge tief genug einge--schlagen , die Bohlen oder Schaalhölzer inwendigin dieselbe angelegt, und genugsam mit Thon ver-rammelt werden, damit das Wasser nicht hinter«waschen kan.

Die Austrettung der Flüsse kair man bey ei-nem kleinen Distrikt eines niedern Ufers dadurchverhindern, dies aber mühsam und kostbar ist, wenn man 2 Reihen Pfahle ist den Grundschlagt, Bohlen vor diese seht, den Zwischenraumhoch genug mit Mist ausfüllt, und diesen mitSteine u und Kicß beschwert. Oder noch leichter:man ' legt vor die Lefnung, wo für einen nahen,Acker, oder einer etwas niedern Wiese, durchVersaucrung was zu befürchten, zugebautes Bau-holz, verpfahlt solches an beeden Enden über daSKreuz, bindet es an größere Pfähle mit Seilenan ^-und die untern kleinen Höhlungen verstopftman unten mit Mist oder Thon.

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Ist der Boden weicher, als man glaubt, so müs-sen die Pfähle bey jedem Wasserbau länger unddicker gemacht werden Ist der Boden aber hart»so braucht es kürzere und dünnere Pfähle, da dieLast geringer ist, und nicht so tief geht. Don derKitte aus, muß man einzurammen ansangen, vor«her die Menge der Pfahle genau überschlagen, sol«che unten alle gebrannt, zu gleicher §eik herbey«schaffen.