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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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Wiesenbesitzer gefährlich, nützlich aber dadurch de»,Fischern, weil bey Anwachsung des Wassers, oder^bey großer Sonnenhitze, hier sich die meisten M-sche gern aufhalten und hineingehen, auch dafelbflan Wassergraßern laichen. Ich fand daselbst al-lezeit die meisten Fische. Sonst reinigte manvor 50 70 Jahren weit fleißiger die Flüße derPegnitz , Schwarzach, Nednitz w- und sorgte fürgute Uferbefestigungen und Unterhaltung dersel-ben, als jetzt geschieht, obgleich damals die Was-serbauknnst keine solche Erleichterungen und beßreErfindungen gehabt hat, als man solche jetzt hat,auch eine Beschädigung nicht so schlimm werdenließ, als es leider jetzt geschieht,

Gleich hier einen neuen Beweiß: Bey dergroßen Ueberschmemmung 1803 im Merz ließ derPegnitzfluß, auf dem von Preußen Nürnbergischenvccupirten Land, am Sandhügel so viel Sand weg,und überlegte damit die schönen Wiesen, daß dieBesitzer derselben oft mehrere Schuh tiefen Sandwegbringen musten; damit aber solche den Sand

nicht

*) Fluß und Seefischerey sollte man zur Schonun»der Nachzucht, wenn solche nicht wegen theurerUnterhaltung der Sack» und Stickgarnen, BahrenKähne und Löget rc. selbst benutzt werden wollen,allezeit auf lange Jahre nur vermierhen. Zur Laich-zeit darf mit Gärnen gar nicht gefischt werden,weil am Rand dt« Ufers die Laich zerstörtwird.