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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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Ist/ weil ein solcher Weyher leicht zur Wiese Mmacht werden kan; so mache man es auf folgendeArt. Der Weyher -Einfluß muß in einem groseüGrüben/ neben der niedrigsten Seite des Wey-Hers gemacht und geleitet werden/ dann wird,wie beym Torfstechen, auf die entgegengesetztenSeiten des Grabens unten an dem Rand, vonunten, mit der Arbeit angefangen; nachdemder alte gerade gehende Graben oder Ableitung,in der Mitte oben gut verstopft worden ist, damitman über solchen mit Hülfe eingelegter Hölzer,wenn man dahin kommt, fahren kann. Quellenmüssen in den bemerkten neuen Graben geführt;auch der Weg, wenn man tiefer gegen die Mittezu kommt, Mit Hölzern gemacht werden, damitman die Versinkung beym Herausfahren, nichtzu stark zu befürchten hat. Vom May an, kanman bey Trokne, diese Arbeit anfangen.

Der Teichschlamm wird in hohe Hausen, he-ben am Weyher abgeladen, und damit das wach-sende ÜnkrüUt solchen nicht die Kräfte ausziehenkann, öfters die obere trockne Rinde desselbenumgestochen. Im Frühjahr bald nachher wirddieser durchgefrorne, und trocken sich zusammen-setzende Leichschlamm, auf die Felder zur Beduiygung gefahren. Hat der Schlamm aber vielSand, oder blos Torfboden, oder solchen Schlamm,der eine kröckne weißlichte Haut ansetzt; damt ister- nicht viel auf die Felder Mtzlich > und »näßte

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