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s Hauptgräben, die ich einmal desJahrs,-^ damitam Rande Festigkeit entstehen könne, — reinigen'ließ, daß diese daselbst doch noch benöthigendeReparatur, so wie die Ausreinigung und Erhal-tung der vielen kleinen Nebengräben, unentgeld-lich geschehen müßte. Nach Verlauf 2 Jahre, dainzwischen alle Jahre sehr gute Heublumen, — be-sonders mit Klee, Kümmel und Sauerampfer ver-mischt,— hingesaet, wurde auch derpunktirte Platz,so ausnehmend sumpfigt und blos Torfgrund war,inzwischen doch so weit trocken, daß mit weni-gen grosen und dicken guten Wasen derselbe be-legt wurde,''-') nachdem die kleinen alldort gesäe-ten Erlenpflänzchen versetzt; dieser elende Platzinzwischen doch auch benutzt werden konnte;nun wurde dieser ehemalige Weyher nun schöneWiese, die mit den besten Gräsern wuchert,zivar sehr wohlfeil an den Pächter, nach vorhereinjähriger ziemlich guter Benutzung, — wie schon^angezeigt worden,—im ztenJahr, undBestreuungvorher mit Asche, nach Abzug aller Unkosten, auf
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N) Lies kan ich auS mehrfältkger Erfahrung da an«rathe«, wo auf Wiesen Unebne, oder Locher durch«ine auSgegrabene Staude, oder kleinen Sumpf«K; ein Wasen, starke 4 Finger dick, in grvseStücke gleich ausgestochert, und bey Regen festaneinander gelegt, oder bey Trockne steiffig begos-sen, kommr schnell mit andern Wieftngras fort,dagegen durch Saat es langsam gierige, weck ilklockerer Land vorhandett ist.