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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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nien soll/ wo dann entweder als Sommer/ oderHerbstfischerey, solche theils zum Gebrauch, theilszum Verkauf und Genuß, benutzt werden. In denWeyhern, wo man ein Jahr lang die Setzlingehat, müssen Z jährige Brüt, in denjenigen aber,wo man die Fische 2 Jahre wachsen läßt, dann2 jährige Brüt, als Setzlinge, kommen.

In Laichweyhern kommen zum Streichenzu ' 2 oder z Stück Röchnern 6 Stück gut aus-gewachsene 4 oder L jährige Milcher. Die soge-nannten Leimer, sind ausgelaichre Fische, undwerden falsch, als Zwitter, angesehen. Die Wey-her zur Laichzeit, dürfen nicht gar zu groß undtief seyn, besonders aber viel Sonne, und an denSeiten neben, zu Anlegung der Laich, Schilfund andere Wassergräser haben. '0 Gleich nach

dem

So lange man an Seen und Weybern, die wil-den Enten nicht vermindert, so lange kan.mannicht auf eine rechte grose Menge Brüt und all-tustarke Vermehrung der Fische rechnen weil dieEnten, sowohl die grosen wilden Enten, als auchdie kleinern sogenannten Stockenten, auch nochkleinere Wafferiaucherlein, die Laich und kleineBrüt wegfressen, auch durch Insektenfraß, den erwach-senen Fischen die Nahrung wegnehmen. In sol-chen Flüssen, die immnr mit Fischereyen beunru-higt werden, und nicht Schilf genug haben, wodie Laich ausgebrütet werden kan; in solche kanman, so wie in fischbaren Seen, sehr nützlich Kar«Pferibrut, oder andere Arten setzen, und dani letz-tere mit der Fischsäg fischen.