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Fische überhaupt/ — und wohlschmeckend sind,ausgenommen bey den Hechten und Bahrmen. Dieeingesetzten Setzlinge/ sind anfangs/ zumahl wennsie weit gefahren werden/ immer oben auf demWasser/ daher man wohl thut/ jemand i oder2 Stunden dabey zu lassen/ theils/ daß nicht Fisch-reiher solche rauben/ theils aber/ daß solche nichtganz oben an das Ufer kommen/ wenn sie mattsind. Behutsam müssen solche/ bey der Tiefe desSchlegels/ im Weyher kommen; das Werfen derFische ist ihnen sehr.schädlich.
Einer Meiner Weyher, der etwas höher alsdie andern liegt/ dient auch zur Wasserung derneben liegenden Wiese; hier war nun sonst keinGitter; unvermuthet kam einst ein ziemlich schö-ner Karpfe in den nicht stark laufenden kleinenWassergraben weit herab/ und schlug sich fort/ biszu einem Gehweg/ wo er just gescheit/ und wiederim Weyher gesetzt worden. Da bald darauf dieWasserung abgeschlagen wurde/ so wäre er entwe-der in dem kleinen Wassergraben umgekommen, odervon neben Vorbehgehenden, als eine Beute, weg-geschaft worden. Hier ist also Vorsicht anzuwen-den, und sind diese Gräben mit hölzernen oderdräthenen Gittern zu versehen.
Hat man wegen Mühlen, Teiche nöthig; kattaber ein Theil Land davon sehr gut zur Wieseoder Gartenland benutzen; so kan man einen gro-ßen