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und schon den Unternehmern/ eine der nützlichstenBeschäftigungen/ solche/ von der Natur, oder nurMeist von der Nachlässigkeit der Menschen selbst,entstandenes, ersäuftes Terrain, von Wasser zubefreyen, und in Kultur zu fetzen.^) Ist derMorast nicht tief, so können ihm öfters hinge-pflanzte Bäume von Weiden, Erlen, Pappeln rc.mit einigen Graben, trocknen; diese saugen dieFeuchtigkeiten ein, und bringen fie zur Verdunstungund Vertrocknung. Sieht man, daß im Sommerdie Ncbengraben in dem aten Jahr schon vertrock-nen, so kan man solche eingehen lassen, und nurden Hauptgraben offen erhalten. Will man abervorsichtig gehen; so können entweder Steine lockerin die Nebengräben geworfen werden, oder beyMangel derselben, legt man dünne Aeste in derLange hinein, untA welche dann das Wasser, zwarlangsamer, aber noch immer in den Hauptgrabenhinein senken kan; dies heißt man Sickergräben.Wünscht man Land zu gewinnen, und sind der-gleichen Nebengräben weit und lang herzuführen,so legt man Weiden , Erlen, Eichen, oder andredürre Aeste und Reißig m diese Nebengräben,und oben an, grose Wasenstücke, so gewinnt man
doch
*) Welchen vortrefiichen Nutzen stiftete Pfalzbaierr,durch Herstellung des sogenannten Donaumooßes,wo der Frhr. v. Aretin sich so viele Mühe gab,suwpfigte, und der Ueberschwemmung ausgesetzte,ttnbrreven nutzbar in Kultur ru setzen.