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Erster Band.
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Catchup

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Cedernholz

und^Nordkarolina gebaut wird und wovon bis jetzt^Sorten auf den Markt kommen. Diese wilde,Ichr ergiebige Rebe wurde zuerst von einem Dent-j*wt in Georgetown angebaut, überhaupt ist derWeinbau in Nordamerika den Deutschen und dem«merikaner Longworth zu verdanken.

Catchup, s. Champignon.

Cathartin, Sennastosf, Sennabitter istder in den Senuesblättern enthaltene wirksame Be-standtheil, eine durchsichtige gelblich braune, nicht"Ystallisirbare Masse von sehr bitterem Geschmack.Eatrame heißt in Italien der Theer.Cattagamba, s. Katechu.

Cattivella ist ider Name eines italienischen Sei-benzeugs aus gezwirnter Floretseide.

Cattoene Lywaten nennt man in Holland imallgemeinen die baumwollenen Gewebe.

Catty oder Ketti, Handeisgewicht in Ostindien,^hina und andern Ländern Asiens.

Caudebecs heißt eine Art französischer Hüte aus"anmiwolle, Kameelhaar und Strausdaunen, dieursprünglich in dem gleichnamigen Orte in derNor-Utaudie versertigt wurden.

Ounstieum Inuars, s. Höllenstein.6g.ubsriuur xotsniis.1s Lutoril, s. Kali,kaustisches.

. Caution, Sicherheitsleistung. Wenn JemandtMem Dritten gegenüber Rechtsansprüche hat, derenGeltendmachung ihm erst nach Ablauf einer gewissenZeit oder beim Eintritt eines bestiinmten Verhält-uisses zustehen, so pflegt es die Vorsicht häufig zugebieten, sich der Realisirung dieser Ansprüche sicherstellen zu lassen. Eine solche Sicherstellung kannunter verschiedenen Formen stattfinden, theils durchHinterlegung von baarem Geld oder Werthpapieren,theils durch Stellung von Hypotheken, Verpflichtungzur Zahlung von Couventionalstrasen, Bürgschaft rc.Die Verpflichtung zur Sicherheitsleistung beruhttheils auf Vertrag, theils aus Gesetz. Von denSicherheitsleistungen letzterer Art sind besondershervorzuheben: die Prozeßcautionen, welche Garantiefür Besolguug des Urtheils und Deckung der Kostenrieten sollen und vornehmlich Ausländern gegen-nber verlangt werden können, hauptsächlich aber ge-hören hierher die Sicherheitsleistungen in Gewißheit7 ^r Art. 25 und 29 der allgemeinen deutschen W.-O.üügen nicht erhaltener Annahme und wegen Un-llcherheit des Acceptanten.

. Cavage nennt man zuweilen die Miethe für°tnen Lagerkeller; ferner das Einbringen von Fäs-öU?sl^ e ' neu solchen und der dafür bezahlte Ar-

Cavailhos nennt man in Spanien eine Artlchlesischxr Leinen, die in blaues Papier gepackt undtt»t zwei silbernen Pferden bezeichnet sind.Cavalerie, s. Mandeln.

. Cavalinen oder Roßleinen, Tele cava-"ne, werden im italienischen Handel eine Gattungguter, sorgfältig gebleichter Leinen von mittler Fein-et genannt, welche besonders in den böhmischenOrtschaften längs der oberlansitzer und schlesischenGrenze verfertigt werden. Die Stücke sind 58 Ellenjung und n / 8 Elle breit; sie sind jedoch meist inbalbe oder Biertelstücke zerschnitten, bläulich gestärkt,gemangelt, doppelt gelegt und stark gepreßt. An denuriden Köpfen sind sie mit einem dunkelblauen Pa-ü'erstreifen umwunden und in blaues oder dunkel-grünes Papier gepackt, aus welches ein silbernesPferd gedruckt iit. Früher gingen auch viel derglei-

chen Leinen aus Schlesien und der Lausitz nach Ita-lien, was aber jetzt wegen des hohen Zolles, demdie böhmischen nicht unterworfen sind, nicht mehrder Fall ist.

Cavallo heißt eine italienische (neapolitanische)Scheidemünze.

Cavear, Caveer, Cabir, Kabukt oderBu ksch a, Rechnungsmünze in Arabien, s. d.

Cavezzo, ein altes italienisches Längenmaß.

Caviren heißt bürgen, Bürgschaft oder Cautionleisten, gutsagen; daher: Cavent, Derjenige derdies thut.

Cavolato, ein italien. Zwei-Paolistück in Silber.

Cawney, ein ostindisches Feldmaß.

Cayabocah, s. Amboinaholz.

Cayelac heißt ein wohlriechendes Holz ausSiam, welches als Räucherwerk auf den Altären derTempel verbrannt wird und zu diesem Zweck beson-ders nach China geht.

Cayenne, s. Guiana.

Cayenne heißt eine leichte, locker gewebte, unge-bleichte Leinwand, die in Frankreich besonders nnDepartement Mayenne verfertigt wird und auchunter dem Namen Lavalsche Leinen und Bon-loire s in den Handel kominen.

Cayenneholz, s. Purpurholz.

Cayennepfeffer oder amerikanischerVogel-p fesfer, Pip er cayennense, ein sehr beißendesGewürz, das ursprünglich in Amerika aus dem rei-fen Samen von Capsicum frutescens, jetzt aber auchin Europa aus mehreren Arten dieses Pflanzen-geschlechts, namentlich von Capsicum baccatum, be-reitet wird. Die Samenkörner und die Schotenwerden entweder einzeln oder zusammen gemahlen,mit Weizenmehl zu einer Art Kuchen gebacken, danngepulvert, gesiebt und in Flaschen versandt. Vonden Samenkörnern allein ist er scharlachroth, vonden Schoten hellgelb. Durch Feuchtigkeit und Son-nenhitze verliert er die Farbe und den Geschmack.Früher verwendete «mau die Tinktur und den Auf-guß desselben als stark reizendes Mittel in derMedizin.

Cay Sao wird in Conchinchina das Teakholzgenannt.

Cazisimir nannte man früher einen dicken ge-köperten Zeug aus gezwirntem Baumwollengarn,der in Frankreich und Deutschland versertigt wurde.

Cedav heißen die spinnbaren Fasern von einerArt des Cacaobaumes, Theobroma guazuma.

Cedent, s. Cession.

Cedernharz, Cedria oder Resina Cedri,das gelbe, durchsichtige, zerreibliche, dem Mastixähnliche Harz der Ceder, welches von selbst ausfließtund früher in der Medizin und besonders zum Ein-baliamiren der Leichname gebraucht wurde.

Cedernholz kommt eigentlich von der Ceder desLibanon, Cedrus libanotica, die außer aus dem Li-banongebirge auch aus dem Taurus, in Syrien undin mehreren anderen Gegenden Asiens wächst. . Erist einer der schönsten und seit den ältesten Zeitenhochgeprieseuen Bäume der Erde, der ein Altervon mehren 1000 Jahren erreichen kann. Die Höheund Stärke richtet sich nach dem Alter, die Zweigehängen hinab, die Nadeln werden bis 1%" langund schwitzen einen süßen Stoffdas Cedermanna,aus. Aus deni Holze zog man früher das Cedernöl,Osärium, womit man Bücher anstrich, diese zu con-serviren, auch Leichen einbalsamirte. Rein bildet diesglänzend weiße Krystalle, gewöhnlich aber eine gelbe

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