Elkmentachat
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Elcphantciyähne
Cadmium, Blei, Wismuth, Aridium, Gold, Silber,Platin, Quecksilber, Palladium, Iridium, Rhodium,Ruthenium, Osmium, Zinn, Antimon, Tellur, Ti-tan, Niobium, Tantal, Wolfram, Molybdän, Vana-din, Ilmenium (?) Pelopium, Chrom.
Elementachat nennt man einen geschliffenenAchat, der vier verschieden gefärbte Lagen hat, welchegleichsam die vier Elemente andeuten.
Elemeutstein oder Firmamentstein werdenDpale und besonders Feueropale genannt, die aufihrer kugelig geschliffenen Oberfläche in den Farbendes Regenbogens spielen.
Elemi, Elemigummi oder Oelbaumharz,Hesina oder Gummi Elemi, kommt aus ver-schiedenen Ländern und in sehr verschiedener Quali-tät vor, und die Pflanzen, von denen es kommt, sinddoch nicht ganz genau bestimmt. Man unterscheidetbesonders 2 Sorten: 1) orientalisches, ausCey-wn und Ostindien, welches von Amyris ceylonicastammen soll. Es ist gelb oder weiß und ins Grün-liche fallend, halbdurchsichtig, äußerlich dicht, obgleichdteist nicht ganz trocken, inwendig weich, zähe, vonangenehmem, fenchelartigem Geruch und balsamischgewürzhastem Geschmack. Es kommt meist in 2—4Psd. schweren, in Palinblätter gewickelten Stücken,tst die beste Sorte, aber nur selten im Handel. SeinIdee. Gew. beträgt 1,„». 2) Das amerikanischeaber abendländische kommt aus Südamerika,Mepiko und Carolina, in Kisten von 2—30» Psd.,Nnd stamnit von Amyris elemifera, nach Anderenbon Irica heptaphilla und Ieicariba. Es ist gelb-griinlich, durchscheinend und zerreiblich oder weich,bon bitterem Geschmack und angenehmem dillartigemGeruch. Beide Arten sind in Weingeist, Schwefel-äther, ätherischen und fetten Oelen fast ganz anslös-lich. Außerdem kommt noch das afrikanische inkleinen Körnern und das bengalische von sehrlieblichem Geruch, vor, deren Abstammung jedoch«och weniger bestimmt ist als die der vorigen Arten,verfälscht wird das Elemi zuweilen mit Terpentinund weißem Fichtenharz, das man mit schlechtem^picköl befeuchtet. ES wird zum Räuchern und unterl-ackfirniffe gebraucht, besonders auch von den Hut-luuchern, wenn der Preis nicht zu hoch ist; früherwurde es auch zu Balsamen und zu Pflastern ver-wendet. In ihm findet sich das Elemin, einwhstallisirbares Harz, und ein ätherisches Oel, dasU-leiniöl nebst Extractivstoffen. Derjenige Theil^lemiharzes, welcher sich nur in heißem Alkohol°st.wird A m y r i n genannt.k„ oder Elenthier, Gervus Alces, ein inAupfigen Wäldern des nördlichen Europa und Ame-Ua lebendes, zur Hirschgattnng gehörendes Thier^großem, schaufelförmigem, 6—12zackigem und.w zu 60 Psd. schwerem Geweih. Es ist größer als?u Pferd, im Sommer schwarzbraun, im Winter«p et , mit Grau untermischt von Farbe, hat lange, ^Ue, eine aufgeschwollene, knorpelige Schnauze, sib unter der Kehle einen 7—9 Zoll langen, herab-?® n 3 e »b e n Beutel. Es lebte früher auch in Dcutsch-^ und findet sich jetzt noch an einigen Orten inOstpreußen und Polen, aber nur als eine Selten-b» 1 ' Ehemals legte man dem Geweih und
k» Klauen große Heilkräfte gegen Krämpse, fallende^ucht, Pocken und Masern bei und führte beide ingeraspeltem Zustande in den Apotheken, verfertigteuchj aus den letzteren sogenannte Krampsringe; jetzterden beide nur zu Drechslerarbeiten, das Geweihw>e Hirschhorn benutzt. Aus den Knochen, welche
dem Elfenbein gleichkommen, aber den Borzug vorihnen haben sollen, daß sie nicht gelb werden, ver-fertigt man ebenfalls kleine Drechslerarbeiten. Diesehr dicke Haut wird sämisch gegerbt und zu Wämsern,Degengehängen und dgl. benutzt; sie ist so weich wieSammet und soll, wenn sie naß wird, nicht hart undbrüchig werden. Alle diese Theile kommen, jedochnur selten, aus Rußland, Schweden und Nordame-rika , die Häute meist schon gegerbt; die nordameri-kanischen werden auch zuweilen Moosthierhäutegenannt.
Elephantenläuse, s. Acajounüsse.
Elephantenöl, Elephants Oil, nennt mantu England eine Art blassen Robbenthran aus densüdlichen Meeren.
Elephantenzähne, die beiden großen, aufwärtsgebogenen Stoßzähne des Elephanten, welche ausdessen oberer Kinnlade hervorwachsen und ihm zumAngriffe und zur Vertheidigung dienen. Sie kom-men von sehr verschiedener Größe, bis zu 7—8 FußLänge und 160—170 Psd. Schwere vor; die meistenhaben jedoch 3—4 Fuß Länge, sind armsdick undwiegen 50—60 Pfd., und es gibt auch viel kleinere,bis zu 5—6 Psd. herab. Vom asrikanischen Ele-phanten sind sie größer als vom asiatischen; die desWeibchens aber sind durchgängig viel kleiner als diedes Männchens. Die Elephanten verlieren zuweilen dieZähne und die Afrikaner suchen sie dann auf, da siesie aber im hohen Grase der Einöden nicht sehenwürden, so zünden sie dieses an nnd lassen weiteStrecken abbrennen, woraus sie die Zähne leicht inder Asche finden, an denen man dann noch zuweilenSpuren von Brand und Rauch bemerkt. — DieElcphantenzähne laufen in eine stumpfe Spitze ausund sind von der Basis an ein Stück, bis zu 2 Fuß,hohl, von da an aber ganz massiv. Bei jungen Zäh-nen geht die Höhlung jedoch viel weiter als bei denalten. Die äußere Fläche ist mit Ausnahme der Spitzegelbbraun von Farbe und mit einer weicheren undweniger dichten Rinde überzogen, in der sich läng-liche Vertiefungen und Grübchen befinden; auch dieinnere Höhlung ist mit einer braunen, ziemlich weichenKruste ausgekleidet. Außerdem ist die Masse fest,dicht, oft vollkommen weiß, oder etwas ins Gelblichespielend; sie wird durch ein aus kohlensaurem undphosphorsaurem Kalk bestehendes Skelett gebildet,das gegen 60 % derselben ausmacht und dessen feineZwischenräume mit Knorpelsubstanz ausgefüllt sind.Daher kommt es, daß sie auf dem Querschnitt seinenetzartige Zeichnungen hat, die in den Knochen niezu bemerken sind. Das spezifische Gewicht derselbenist 1,s25—l, 9 w Die Elephantenzähne geben bekannt-lich das Elfenbein (s. d.), welches sich zu jeder Artvon Bearbeitung ganz vorzüglich eignet, da es we-niger hart und spröde ist als Knochen und sich inallen Richtungen gleich leicht schneiden, drehen undglätten läßt, auch die Zähne wegen ihrer Größe ziem-lich voluminöse Stücke geben. Die asrikanischen Ele-phantenzähne sind nicht so weiß und schön als dieasiatischen, haben auch öfter Risse und sind daherweniger zu größeren Arbeiten brauchbar; auch wirddas Elfenbein davon in kürzerer Zeit gelb, als vonden asiatischen. Von den letzteren sind die aus Cey-lon und Achem die schönsten und weißestenaußer-dem kommen sie aus Siam, Arracan, Cochiuchina,Sumatra rc. Aus Asrika kommen die meisten undbesten von der Guineaküste; ferner aus Kordofanund Nubien, aus dem südlichen Afrika, von der Küstevon Mozambik und aus der Berberei; die letzteren
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