Gold
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Stössen und auch im aufgeschwemmten Lande undwird theils für Rechnung der Krone, theils vonprivaten ausgebeutet. Das übrige Asien gewinntr- äj, 500 Zollpsd. und die Ausbeute Südamerikas,hauptsächlich Brasiliens, Neugranadas, Chilis sowieMexikos ist ebenfalls sehr beträchtlich, obgleich«leibst die Gewinnung nicht mit der nöthigen Sorg-hs und Eifer betrieben wird. Bis vor einigen Jah-î? Kalt Sibirien und namentlich der Ural für dasMlbreichstx Land der Erde, und man fürchtete schon,^wls, daß die bedeutende und mit jedem Jahreâ."îhniende Ausbeute dieses Landes mit der Zeit^.Verminderung des Goldpreises zur Folge habenfrf,»!!». 2töer die Auffindung der wie es scheint uner-à^fllchen Goldlager Californiens im Jahr 1818anscheinend eben so reichhaltigen und ans-loi,vi ten à südlichen Theile des australischen Fest-, Ï 5 hat Sibirien in den Schatten gestellt undlern 'îl Wenigstens bis jetzt, jene Besorgniß wider-pL) Die Goldlager von Australien, welche erst seitsxi,,//mdeckt worden sind, haben seit der Zeit eine>u d?,-e, ^nde Ausbeute geliefert, deren Volumenlondoner Ausstellung von 1862 in einem »er*Obelisken repräsentirt war; 800 Tonnensm: rT . 1 “(000 Ctr. haltend, ein Geldwerth von 103der « ntn Pfund Sterling. Außerdem hat man infünde Zeit noch an manchen Orten Gold ge-sch»; Mo man früher keines vermuthete, und esfo seil ber That, als ob dieses Metall keineswegesatijii,, u au f ber Erde sei, als man bisher immeruämnne en gewohnt war. Innerhalb 10 Jahren,tivu- r £° n 1848 bis lf-57 betrug die Goldproduc-'"^»liforuien 1,652,000, Australien l,210,000,wen n «c>c^000, sonstige Länder 500,000; zusam-Pfund !» >!?00 Zollpsund à V* Kilogramm. Dasberechne! - nmt ä u einem Werthe von 450 Thlr.eine» îm' ,î° hat vorstehende Durchschnittssummeach^t tr rl \ don 228,060,000 Thlr. Demohnge-der hat diese außerordentliche Vermehrung
î'che V°>?"wn bis jetzt wenigstens noch keine erheb-berprej/"'"'berung des Goldpreises gegen den Sil-erstere,, Folge gehabt, denn das Herabgehen desfachlich ?> en Jahren 1850und51, die man haupt-
^!^,^"mehrung zuschrieb, ist nicht vonhaste ^Pewesen und es ist seitdem wieder eine nam-uichk.,» ^töerung desselben eingetreten. Die man-derschjes,», °^^uug. des Goldes zu Münzen, zuZu n ""k"s- und Schmuckgegenständen undweir, x^dugen, sowie zum Vergolden ist so allge-Uiiheren , daß dieser Gegenstand wohl keinerGold ui ^d^einandersetzung bedarf, und daß dasbon rein, sondern immer mit einem Zusatz
tet tnirtf i zuweilen auch von Silber verarbei-d^àhnt I, ^ en wir bereits in dem Artikel Fein er-weitex ru ^. «werden daraus unter Münzen nochteu der « üâî°mnien ; die in den verschiedenen Staa-Und G-u lde geprägten Goldmünzen und ihr Gewichteinzelnen n.?ber führen wir in den Artikeln über die»isse des , ^fider an. So wie die Legirnngsverhält-burch aen " den Münzen verwendeten Goldes überallist diez und bestimmte Gesetze geregelt sind, soludere »,"? >n den meisten Ländern in Bezug ausstände w ^ (und Silber) verfertigte Gegen-durch Hall; sie werden fast überall der PrüfungSeinae?,»n?üeutliche Behörde unterworsen und derpel an»-!," derselben durch einen aufgeprägten Stem-^estiiä»sEuwt, Die darüber bestehenden gesetzlichenberschi-^.""üen sind jedoch in den einzelnen Ländern8 eu , weshalb wir sie ebenfalls in den wich-
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tigeren geographischen Artikeln angeben. — Um denFeingehalt des Goldes zu prüfen (Goldprobe),gibt es 3 verschiedene Wege, nämlich: 1) DieStreichprobe mit Probirnadeln. Man hat dazugoldene Stiftchen oder Stäbchen aus Gold-legirungen von verschiedenen genau bekanntenGehalten. Um einen goldenen Gegenstand zuprüseu, macht man damit einen Strich auseinen Probirstein (s. d.). und daneben machtman Striche mit verschiedenen Probirnadeln, bisman diejenige findet, deren Strich mit dem ersteneine ganz gleiche Farbe hat. Aus diese Weise kannman den Feingehalt bis auf einige Gran ausmitteln,und um sich zu überzeugen, daß man nicht durcheine goldähnliche Composition getäuscht wird, benetztman den Strich noch mit Scheidewasser, von welchemdas seine Gold nicht angegriffen wird. Genaueraber umständlicher ist 2) bie nasse Probe, welche be-sonders für mit Silber gemischtes (weißkarätiges)Gold anwendbar ist. Man wiegt eine nicht zu kleineQuantität (Vs Quentchen rc.) des zu prüfenden Me-talles genau ab, übergießt es ohngefähr mit dem8 fachen Gewicht Königswasser und stellt es auf denwarmen Ofen, bis es ausgelöst ist. Das in der Le-girnng enthaltene Silber fällt in der Auflösung alsChlorsilber zn Boden, von welchem man die Flüssig-keit, welche nur Gold enthält, vorsichtig abgießt, denBodensatz noch mit Wasser abspült und dieses derGoldlösung zufügt. Hierauf bereitet man eine Auf-lösung von Eisenvitriol mit Wasser, der man, bis sievöllig klar wird, Salzsäure zusetzt. Die Goldauf-lösung verdünnt man mit Wasser bis auf dasDoppelte oder Dreifache und tröpfelt dann so langeBitriolauflösnng hinzu, bis keine weitere Trübungerfolgt. Den dadurch entstehenden Niederschtag,welcher metallisches Gold inPnlverform ist, läßt manruhig absetzen, gießt dann die Flüssigkeit ab, wäschtdas Pulver wiederholt mit heißem Wasser aus undtrocknet es völlig oder glüht es ein wenig aus, wor-auf man durch Vergleichung seines Gewichts mitder zn der Probe abgewogenen Quantität den Fein-gehalt des ganzen Metalls findet. 3) Die Schmelz-probe, deren sich besonders die verpflichteten War-deine oder Probirer bedienen. Es wird eine genauabgewogene Quantität des zn prüfenden Goldesunter schmelzendes reines Blei gemischt, und dieseshierauf in verstärkter Hitze durch Verflüchtigungdavon geschieden, wobei sich das dem Golde beige-mischte Kupfer mit verflüchtigt. Enthält das zurück-bleibende Gold noch Silber, so wird dieses durch dienasse Probe davon geschieden. — Es geschieht oft,daß Bankiers re. Goldmünzen, die sie als solche nichtverwenden können, einschmelzen lassen, was durcheinen verpflichteten W a r d e i n geschieht, der sich ge-wöhnlich an jedem großen Handelsplätze befindet,und der die geschmolzene Masse in eine betiebigeForm gießt, die ein Barren genannt wird. Erprüft zugleich den Feingehalt der Masse und gibtdenselben vermittelst eines aufgeprägten Stempelsauf dem Barren au. Auf diese Weise kommen Gold-barren von sehr verschiedenem Feingehalt in den Hän-del. Uebrigens kommt auch Barrengold häufig ausden Erzeugnngsländern und bildet theils einen Han-delsartikel der Bankiers, theils lassen diese für ihreRechnung in den Münzstätten einer Regierung Gold-münzen daraus prägen, was diese gegen eine geringeVergütung in der Regel thun. Der Werth der Gold-barren wird nach dem Preise des Münzpfundes feinenGoldes, und in außerdeutschen Ländern nach der da-ss