Montferrand
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Morahotz
Genua, itt. o. w. 81 Lire nuove für 1 Gold-Onza-Rio de Janeiro, m. o. w. 29,820 Reis für 1 Gold-Onza.
Buenos Ayres in Procenten Gewinn oder Verlustfür Gold-Onzas oder Patacones an beiden Orten.Die Wechselfrist ist 60 Tage nach Sicht.
,Platzgebräuche. Gesalzene Ochsen- und Kuh-häute werden für die Pesada von 75 Pfund, des-gleichen getrocknete für die Pesada von 40 Pfund;gesalzene Pferdehäute pr. Stück, getrocknete pr. 10Pfund verkauft. Landesprodukte verkauft mangegen baare Zahlung; Einfuhrwaaren auf 2—3Monate Kredit und darüber.
Geldwährung, Maße und Gewichte s.Uruguay.
Montferrand, ein rother Bordeauxwein.4.Elaste von dunkler Farbe und vielem Körper, wes-halb er oft zum Verschneiden der schwachen Medoc-Aeine gebraucht wird. Auch gibt es unter diesemNamen einen rothen, flüchtigen, zarten und ange-nehmen Wein aus der Gegend von Clermont-Ferrand im Deport. Puy de Düme.
Monthelie, ein rother Burgunderwein 4. Classe,dessen vorzüglichste Sorten, welche flüchtig, zart,bvn angenehmem Geschmack und vortrefflicher WürzeUnd Blume sind, auch den Weinen 2. Classe gleich-kommen.
Montholon , ein rother Champagnerwein 4.Elaste von schöner Farbe und sehr gutem Geschmack,aus der Gegend von Epernay.
Mont- Louis, ein weißer Wein, der am linkenufer oer Loire in der Gegend von Tours im De-partement Jndre und Loire gewonnen wird.
Montmaillan, ein angenehmer Muskatwein aus^m französischen Depart. der niederen Alpen.
Montmelian, ein guter rother Wein aus derGegend von Chambery in Savoyen, von schöner»arbe, Körper, Geist und gutem Geschmack.Montona, s. Montana.
Montpellier, Hauptstadt des französischen De-partements Herault, am Lez und mit dem übrigenFrankreich durch Eisenbahn verbunden. Sie erhebtUch amphitheatralisch auf einem Hügel, von wo ausu^an ein großes, prachtvolles Panorama: die Alpen,M mittelländische Meer und die Pyrenäen hat.E^re Einwohnerzahl betragt 52,000. Ihre In-dustrie ist höchst bedeutend, ebenso der Handel mitOel, Oliven, Seesalz, Grünspan, Weinstein, jBranntwein rc., welcher größtentheils über Cette| ^) eine 3 Meilen davon entfernt am See vonEhau gelegene Seestadt geht, die durch zwei KanäleM dem Meere in Verbindung steht. Montpellier^>cht drei Häfen, eine Citadelle, Universität, einvandelstribuual, eine Handelskammer, eine Börse,r ue Filiale der Bank von Frankreich, Schifffahrts-ichule und große Magazine Von Bedeutung.sindh e prachtvollen Etablissements für die Verfertigung°u Wachs-, Stearin- und Paraffinkerzen, Lichtert wozu Spanien, Italien, Algier, Aegyp-
„u, dre Türkei, Amerika und Rußland das Material„ ern; nicht minder bedeutend ist die Fabrikationvo? ^^Henen und baumwollenen Couverts, sodannttio- ^ehlriechenden Essenzen, von Grünspan, Cre-, lari und anderen chemischen Präparaten,^e^salzbereitung, die Glasfabriken ain Flussefgs'.^re Seiden-, Chokolade-, Likör-, Parfümerie-g-. "M rc. Auch eine Hauptniederlage von Luxus-da« fanden für die Masse von Fremden, welcheprrrliche Klima anlockt, eine Werkftätle, in
welcher Marmor und andere Steine verarbeitetwerden, und die Lohgerbereien sind anzuführen.
R e ch n u n g , M ü » z e n, M a ß e und Gewichtes. F ran kreich.
Montpelliergelb wird das K a ssel er gelb zu-weilen genannt.
Montprinblane, ein guter weißer Bordeaux-wein von lieblichem Geschmack, Körper, Geist,Würze und angenehmer Blume, der unweit Ca-dillac im Bezirk von Bordeaux gewonnen und zuden Weinen 3. Classe gerechnet wird.
Montrachet, ein vortrefflicher weißer Burgun-derwein 1. Classe, der bei Puligny in der Gegendvon Beaune im Depart. Côte d'Or erbaut wird.Die vorzüglichste Sorte, Montrachet aine ge-nannt, ist sehr fein, hat eine ausgezeichnete Würzeund Blume und einen eigenen, sehr angenehmenNußgeschmack. Außerdem unterscheidet man Che-valier Montrachet, der die nämlichen Eigen-schaften, nur in geringerem Maße besitzt, undMontrachet Bâtard.
Montre, ein rother Champagnerwein 2. Classe,aus dem Departement Marne.
Mont-Saugeon, ein rother Champagnerweinvon nicht sehr dunkler Farbe aber angenehmem zar-tem Geschmack und guter Blume, aus der Gegendvon Langres im Depart. der oberen Marne.
Montsêgur, ein dunkelrother Dauphinêwein3. Classe aus der Gegend von Mvntelimart im De-part. Drôme.
Mont-Termino, ein angenehmer, sehr geistigerrother Wein, der zwischen Chambery und Saint-Joire in Savoyen gewonnen wird. Eine weniggefärbte, leichte, feine und sehr angenehme Gattungdesselben wird Clairet genannt.
Montvallon heißt ein geringer weißer Wein ausder Provence.
Monzvnilla, ein weißer, trockner, leichter undnicht sehr geistiger spanischer Wein, der aber Wohl-geruch und angenehmen Geschmack hat und in derGegend von Porto Santa-Maria, San Lucar undLeres in Andalusien gewonnen wird.
Moo, ein Gewicht in Japan und Pegu.
Moor, s. M o h r.
Moosachat, s. Achat und Calcedon.
Moosbeeren, Itaooas Occycoccos, eine Pflanze,die in nördlichen Gegenden in Torfmooren sich fin-det; sie kriecht, hat einen fadenförmigen Stengel undeiförmige, ganzrandige Blätter. Die Beeren wer-den roh gegessen, auch in.Zucker eingemacht. Früherwurden sie gegen den Scorbut gebraucht.
Moos, irländisches, s. Caragheenmoos.
Moos, isländisches, s. IsländischesMoos.
Mooskorallen, s. Korallenmoos.
Moospulver wird der Bärlappsamen zuweilengenannt.
Moosthierhäute werden zuweilen die nord-amerikanischen Elenhäute genannt.
Mops, s. Tabak.
Moquettes, s. M ocad es.
Mora heißt Aufschub, Verzögerung; daher sagtman zuweilen: perionlnrn in. mora, für: Gefahrim Verzüge, auch: mit einer Zahlung oder mit Er-füllung einer andern Verbindlichkeit in mora sein,für: damit im Rückstand sein.
Morahol) heißt ein hartes, besonders zumSchiffbau geeignetes Holz, von Mora excelsa, einemgroßen Baume in Guiaua.
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