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Pomeranzen
Dukaten mit Holland. Gepräge, 980,Taufdth.mn, Werth 0, 34237 deutsche Kronen, 3 H90 Gr. schwer;KlnZew. 3E Gr. — In Silber, seit 1832:y ! zu 10 und 5 Gulden (1V-2 und 3 /i Rub.), zuip; © en oi:)er 30 Kopeken und zu 1 Gulden oderä? Kopeken, genau nach dem gegenwärtigen rus-Mehr" ^ourantfuße. Seit 1842 prägt man sie nicht
Papiergeld. Das hauptsächlich in Polen cir-rutirende Staatspapiergeld sind die Noten der Bankvon Polen zu Warschau, in Stücken zu 100, 50, 25,KK O' .3 und 1 Silberrubeln. Sie werden in allen"Etlichen Lassen Polens dem baaren Gelde gleichangenommen und bilden namentlich die Valuta derWchselzahlungen.
^^Vechselrecht. Seit dem Jahre 1812 gilt inreich ^ französische Wechselrecht, s. Frank-
M a ß e und Gewichte sind seit dem Jahre 1849ausschließlich die russischen, s. R u ß l a n d.
Aeltere Maßgrößen.
? ältere» waren folgende: Die Elle (Lokisv) kalte3w U ^-\* n ^ war — 0,576 Mieter, — 0,so99 raff. Arschin,^uart (Kwarta), als Einheit der Hohlmaße für"^.und flüssige Dinge, war 1 franr. Liter, =0, SO 49s^arnltz. Der Scheffel (Korzoc) des GelreidcmaßcsvuR E ( fr » 4 Quart und war — 128 Liter, — 0,6098
di, a^Uchetwcrt; die Last hatte 30 Scheffel. Das Faß oder4 .ri, onnc (ßeczka) für Flüssigkeiten hatte 25 Garnitz äwar — 100 Liter, — 8 ,iso 8 ruff. Wcdro; dieSe!-, l^ousvr) hatte 20 Quart. Der Centuer hatte 4Drn^ . amieni) a 25 Pfund (Funtow) ä 32 Loth a 4oJj^ra, unb das Pfund war — 405,s«4 Grammen,—/j/02?uss- Pfund. Gold-, Silber- und Münzgcwicht warda« *}■,? Ansähe Dtark; Apothekcrgewicht ,ff noch jetzt1^*7 Nürnberger, das Pfund desselben ist — 28 Lothni,^-^§we 11 Gran des polnischen Handelsgewichts undetwa V 2 0 /oo schwerer als das russische Meiizmalpfund.
ein in Italien übliches Gericht aus°^ er auch aus Kartoffeln bereitet. DieLern, auch getrocknet zu Grütze oder Mehl
dann ^ -U' kommt so in den Handel, und dientzur Bereitung verschiedener Speisen.Mce,s. Versicherung
d»^/"UMaschinen sind diejenigen Maschinen,unk in ^ verschiedene Fabrikate geschliffen werdenaus ft • en ^anz mitgetheilt wird. Sie bestehen&bet ”fc U 0i5et 9 ro ß en hölzernen Scheiben, die mitSchwibbogen, zuweilen auch noch mit feinemMenk^^l versehen sind und die entweder. durchBewp^u oder durch Wasser und Dampfkraft inMor (§^ Loscht werden. Man schleift damit Mar-^^'allwam-e' ^^sächlich aber Stahl und sonstige
bemn nennt man zuweilen ganz fein gerie-
Polir-.«^^' oder Englischroth. Es wird zumbrauch" toon Metallarbeiten, Glas, Spiegeln rc. ge-
geiww??^?o^er auch unrichtig Silbertrippelsehr gelblichgraues, weiches, abfärbendes,
lsper ru OOlges Mineral, das leichter ist als Wasserohne ru ^'k0^^0,7ol sich im Wasser abblättertZunae en und wenig oder gar nicht an derBöhmen Gr findet sich an mehreren Orten inNutzen »'»hmS”*' Kurhessen re. und wird zumdenen /obren von Glas, Edelsteinen, verschie-ll^draucht utl k )ur Verfertigung von Formen
^olizefraiv^ 0 ^'!- Jakarandaholz.tun» nennt man in Frankreich eine Gat-
im Devav^^ starker Hanfleinen, die besondersOrne verfertigt werden.
Pollack, Gadus Pollachius, ist eine ArtSchellfisch von 2 Fuß Länge mit sehr schmackhaftemFleisch, der in großen Schaaren im atlantischenMeere lebt.
Pollam, ein Handelsgewicht in Madras.
Pollenin, s. Bärlappsamen.
Poloniko, ein Getreidemaß in Trieft.
Poltina heißt in Rußland (s. d.) der halbeRubel.
Polturak, eine ungarische Kupfermünze.
Poluschka, die russische 1 U Kopeke von Kupfer.
Poluwali, s. Juchten.
Polychrestsalz, s. Weinsteinsaures Kali-natron.
Polychroit, s. Safran.
Polygalin, s. Senegawurzel.
Polynesien, s. Australien.
Poma Äurantiorum, s. Pomeranzen.
Pomade oder Pommade ist eine durch Zusatzvon ätherischen Oelen und anderen Pflanzenstoffenwohlriechend gemachte Salbe, mit welcher das Kopf-haar bestrichen wird, theils um ihm Glanz undGeschmeidigkeit zu geben, theils um es zu erhalten,zu stärken oder seinen Wuchs zu befördern. DerHauptbestandtheil ist gewöhnlich Rindsmark, Schwei-nefett oder Hammeltalg. Die Parfümeriefabrikantenund auch die Friseure verfertigen eine große Mengeverschiedener Sorten von Pomaden, denen sie be-sondere Namen geben und die in zierlichen Büchsenmit Etiketten rc. verkauft werden.. Bartpomadezum Bestreichen des Bartes, ist eine festere Masse,die in kurzen, mit Papier umwickelten Stangen ver-kauft wird. Lippenpomade oder Trauben-pomade, die man gegen das Aufspringen derLippen und Hände braucht, wird in den Apothekenaus weißem Wachs, Wallrath und Mandelöl be-reitet. Diese ist gelb von Farbe; wenn man beimSchmelzen etwas Alkannawurzel zusetzt und zuletztetwas Citronen- und Bergamottenöl dazu mischt,so erhält man die rothe, die weniger mild ist alsjene.
Pomard oder Pomare, ein rother Burgunder-wein zweiter Classe, der in der Nähe des gleich-namigen Ortes unweit Beaune im Depart. Coted'Or erbaut wird. Er hat mehr Farbe und Körperals der Volnay und ist deshalb in der ersten Zeitweniger fein und angenehm als dieser, was sichjedoch mit dem Alter verbessert; sonst aber ist er fasteben so flüchtig, zart und fein als der Volnay.
Pomeranzen, Pomeranzenfrüchte, Oran-gen oder Bigaraden, die Früchte des bitterenPomeranzenbaumes, Oitras vulgaris oderBigaradia, welcher im südlichen Asien, dem nörd-lichen Afrika, Westindien und im südlichen Europawächst und in nördlicheren Ländern in Treibhäuserngezogen wird. Sie sind fast kugelrund, oben undunten etwas eingedrückt, hochgelb von Farbe, habeneinen sehr angenehmen Geruch und enthalten eingelbliches, saftiges, säuerlich-bitteres Fleisch. Siekommen theils reif, theils unreif in den Handel.Die reisen Pomeranzen kommen aus Sici-lien, Spanien und Portugal, jedes Stück in Papiereingewickelt und in Kisten von ca. 240 Stück oderauch in Fässer gepackt. Sie werden besonders zurVerfertigung des Bischofs, zur Orangeade, einemkühlenden Getränke, zu Orangesirup gebraucht.Die süßen Pomeranzen dienen zum Essen und wer-den gegen Skorbut und andere Leiden verwendet.Die unreifen Pomeranzen, Poma ^.urantio-