Sangalettas
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Santiago be Chile
An Jahre 1862 belief sich die Einwanderung imGanzen auf 27,841 Personen, wovon jedoch 11,710-Personen das Land wieder verließen.
Rechnung, Münzen, Zahlwerth, Maßettnb Gewichte, s. Californien.
. Wechselpreise. Auf amerikanische und west-mdlsche Plätze notirt man mit einer veränderlichenpramie; ferner:
^uf Hamburg 42 Schillinge Banco) sin» Sonbon 45 Pmu ?
” Pari» 470 Srattme» ) ^ 1 ^ U
' .dlatzgebräuche. Ricambio-Kosten sind 15°/«,ver ausländischen Wechseln 20%» Protestkosten 5Dollars. Courtage in der Regel 2% o/o, Commis-wn für Verkäufe mit oder ohne Delcredere 10 °/ 0 ;I Ur Einkauf und Verladung mit Geld in HandenIork °^ ne 10 0/«- Die Tara wie in New-
Banken und Handelsanstalteu. Es istMr keine Bank, aber mehrere Bankhäuser von Pri-vaten und eine Handelskammer, auch bestehen jetztvrei Assekuranzcompagnien, deren Leitung tüchtigen^Zuverlässigen Männern anvertraut ist.
Münze. Die Operationen der Münze inan Francisco (Uniteä Ltatos Branch Mint) sind^ i^^^hnlich. In 1863 sind nicht weniger alsf 17,986,785 in Gold und Silber ausgeprägt wor-den oder K 1,800,000 mehr als in 1861. Seit ihrem^stehen, p. h. seit April 1854, hat die Münze über09 Millionen Dollar, darunter 2 Millionen Dollarw Silber, geschlagen.
A. ^angalettas oder S a n g a l e s, eigentlich^anct-Galetten, heißt eine Gattung locker ge-webter Leinen, welche theils roh, theils gebleicht,^uftger aber verschieden gefärbt, geglättet und inZollen gebunden sind. Sie kamen ursprünglich vonGallen, indem man schwäbische und andere aus-tjvt '^ e deinen daselbst bleichte, färbte und appre-i jetzt aber verfertigt man sie auch in Böhmen,Schlesien, der Oberlausitz, Baiern rc. Sie werdenja llnterfutteru, Hutsuttern u. dgl. verwendet,äs Suisse, f. Schweizerblut.^nginarin, s. Schöllkraut,e«. ^guinho ist ein von der azorischeu Insel Ter-das schulendes festes Holz von blutrother Farbe,Tischlerarbeiten verwendet wird.
Ifn^uis Draconis, s. Drachenblut.tz%"UNlkel oder Scherneckel, Lanionlaeine in der Schweiz und anderen bergi-nir in schattigen Wäldern wachsende peren-
frei« nt>e ^stanze, mit schmutzigweißen Blumen undfünflappigen, langgestielten, glatten,jr soliden Wurzelblättern, die unter dem Namenwall ^ als Wundmittel und zu Gurgel-
N).ch^u, aber jetzt seltener als früher, gebrauchtscb?« u; auch sind sie ein Bestandtheil der schweizeri-ein°, "chundkrauter. Sie sind geruchlos und habendie /I^^en, zusammenziehenden Geschmack. AuchGern^*^ holzige Wurzel von schwach aromatischem%dix Saniculae, wird zuweilen gebraucht,^anttatsgeschirr, s. Gesundheitsgeschirr.^anlenvurzel,s. Kalmus,anal»^^ «ucar, ein weißer, spanischer Wein vorram^^^ Geschmack, der bei Sän Luear de Bahat di» ber Provinz Sevilla erbaut wird. Erunt-v tl- , h^lichkeit mit d-m Leres und wird häufigSanL" ^mischt. .
uu Remo, ein sehr guter süßer Wein, der bei
von
dem gleichnamigen Orte im Genuesischen erbautwird.
Sän Salvador, s. Quatemala und Bahia.
Santander, erste spanische Handelsstadt derNordküste, an einer imposanten, von einem maleri-schen Gebirgskreise umgebenen, von 4 Forts verthei-digten Bucht, die hinreichende Wassertiefe für diegrößten Schiffe hat, mit einem schönen, weithinleuchtenden Lcuchtthurm, hohen und schönen Häu-sern an einem langen Quai, worin bei hoher FluthSchiffe von mittlerer Tiefe ihre Waaren löschen,mit 33,000 Einwohner. Die Stadt besitzt einegutfundirte Bank, eine Discontocasse, ein Han-delsgericht, eine Handels-, Schifffahrts - und Zeich-nenschule, bedeutende Bierbrauereien u. Fischereien,Schiffswerften, Eisenhämmer, Eisengießereien,Schneidemühlen!, Dampfmühlen, Gas-, Baum-woll - und andere Fabriken (wozu auch einegroße königliche Tabakssabrik gehört), die eine großeAnzahl Menschen beschäftigen. Ueberhaupt entstehenFabriken und großartige gewerbliche Anstalten im-merfort. Die Waaren, welche die Handelsschiffehier landen, können am Südende des Hafens sofortauf die bereits vollendete Eisenbahn verladen werden,welche dazu bestimmt ist, das cantabrische Meer überValladolid, Madrid und Alicante mit dem Mittel-meer zu verbinden. Eine Reihe zahlreicher Dampf-boote laufen von hier aus oder laufen den Hasen an.Sie laufen zwischen Santander, Bilbao, Cadix, Se-villa, Barcellona, Havanna rc. Die Gesammtzahlder im Jahr 1861 ein- und ausgelaufenen Küsten-fahrer und ihres Tonnengehaltes war 1830 Schiffeund 143,780 Tonnen. Hiervon kamen aus dematlantischen Meere 577 beladene u. 153 leere Schiffe,mittelläud. „ 209 „ „ 23 „ „
Außerdem verkehrten noch in diesem Hafen entwederim Ein- oder Auslauf 751 französische, 429 englische,151 belgische, 24 schwedische, 20 dänische, 17 preu-ßische, 15 norwegische und 56 Schiffe verschiedeneranderer Nationen, im Ganzen 1463 Schiffe von173,948 Tonnen. Die W a a r e n e i n f u h r in 1861repräsentirte einen Werth von 38,372,626 Frcs. undbestand in Hölzern, Cacao, Kaffee, Zucker, Specerei-waaren, Gewürzen, Tabak, Wein und Branntwein,Metallen, Steinkohlen, Maschinen, kurzen Waaren,Stockfischen und Kaviar, Fellen und Häuten, Baum-wolle, Seiden-, Schafwoll-, Leinen- und Hanswaa-ren , Glas- und Porzellanwaaren. Der Werth derWarenausfuhr betrug 37,186,600 Frs., wovon35,539,100 Frs. für Getreide und Mehl, hauptsäch-lich auf England, Frankreich und die Insel Cubaentfallen. Der weitere Export betraf noch Zink,Eisen, Kupfer, Conserven und Pökelfleisch. Ganzregelmäßig werden von hier allmonatlich nach demspanischen Mittelmeer und den Antillen mindestens100,000 Ctr. Mehl und Weizen gesendet. — Ausdiesem durch Lage und Wassertiefe so ausgezeichnetenHafen erhielt das nördliche Europa viele Jahrhun-derte durch seinen Bedarf an Wolle; jene Zeit istaber vorüber, denn Sachsen und Schlesien haben diespanische Wolle längst verdrängt und was noch nachFrankreich und England davon ausgeführt wird, ge-langt über Sevilla dahin.
Rechnung, Münzen, Maße und Ge-wichte, s. Spanien.
Santiago de Chile, Hauptstadt und Sitz derRegierung von Chili, in einer an Wein und andernProdukten fruchtbaren Ebene, am Maypocho undMahpo, 20 Meilen von der Küste, mit 80,000 E.