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Oekonomische Pflanzenkunde der landwirthschaftlichen Kulturgewächse / von K. Robert Herrmann
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Wein, Weinrebe.

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Würtemberg.

-»)

1)Allgem eine Ertragöverhältnisse oder GunstderJahrc.

Schübler gab diesfallS über den Zeitraum von 1236 bis1830 eine Uebersicht,*) und nach einem AuSzugc hieraus auf 400Jahre, von 1431 bis 1830,**) ergaben sich für den durchschnitt-lichen Ertrag der Weinberge im Neckarthale folgende Satze:

Der Ertrag war in

98 Jahren, viel und gut.

viel und mittelmäßig,viel und schlecht,mittelmäßig viel und gut.mittelmäßig viel und mittelmäßig schlecht,viel und schlecht,wenig und gut.wenig und mittelmäßig,wenig und schlecht.

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so ergaben sich in diesen 400 Jahren 171 volle Herbste und 229Fehlherbste.

2) Durchschnitts-Natural-Ertraaösätze pro Morgen.Nach Bronn er.***)

Hcilbronn, 1 Morgen in guten Jahren von einem voll-ständigen guten Weinberge 8 Eimer, Durchschnitt 3 4 Eimer.(Der Zehnte ist dort pr. Morgen um 2 Fl. vom Saat gepachtet.)Bcsighcim, in guten Jahrgängen pro Morgen 6 8 Eimer.Reutlingen, pro Morgen 3 Eimer.

Dubrngen, ,, 8 ,,

Hohenhaölach, in mittlern Jahren pro Morgen 4 Eimer.Bönnigheim, in guten Jahrgängen pro Morgen 12 Eimer.

Jährliche Weinbaukosten pro Morgen (nach v. Gock,im würtemb. landwirthschaftl. Corresp.-Blatt, S. 165.)

*) Würtemb. landwirthschaftl. Correipondenz-Blatt, 1831, l. Bd., S. 3.

" Von vr. Ungemach in den Jahrbüchern des fränkischen Weinbauvereins,2. Heft 1836, S> 87.

'"I Der Weinbau im Königreiche Würtemberg. 1837, 8. Heft, S. 68 und1839, 6. Heft, S. 22, 33, 83 und 67.

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