Neueste Geschichte. oo
es die obengenanuten, siegreich bestandenen Kämpfe erwarten ließen, daß manen- intensiv wirthschaftet allüberall oder nur in vorwaltender Ausdehnung, allem-eie halben Stallfütterung hält, rationell züchtet, Handelsgewachse baut und den!ur rechten Fruchtwechsel übt, vor Allem auch, daß man richtiger den Errrag oe->nd rechnet und mit unserer Populationszunahme gleichen Schritt w der Proourrlon^ hält, — das können wir nimmer erkennen. — Da ist's, und theilweise -all- haftem Zuge zum Fiele; aber die alte germanische Gleichgiltigteit gegen omnne Landbau und seine^Verknechtuug nicht minder. Indessen fehlt s auch mch
ach Trost; — sehen wir nickt neben dem Ooäo bMoloon die russische Knute unv
der der britischen Charte irisches Elend? So auch mag neben dem Norsolter
wo- oder Hohenheimer Wechselsvstem der Dreifelderwirth leben, neben französischernen Bodenbesreiuna aallizische Robot, neben höherer Stallmast die traurigesige Mooswaide. Das schließt nicht den Fortschritt aus, wenigstens an ewigenin Orten. ^ ^
ster Ganz Deutschland, seine Gelehrten der theoretischen und praktischen Land-
von wirthschastskunde hatten sich seit dem Ende der zwanziger Jahren schon in zweiihre Feldlager getheilt; — Männer der empirischen Praxis und der theoretischenter- Begründung und Ausübung, — neue Namen nur der alten Parteien der
ihr- ungelehrteu und noch mehr uulenksamen Empirie und der oft zu exclusiven, auchigs- oft wohlgemessenen theoretischen Praxis. .
eine Letztere Partei nun fiel mit mehr Eifer nnd Fleiß noch als se vorher
für ims Reich der wohlgepflegten Naturwissenschaften ein, um nach dem reizenden
Hel- Beispiele ihres Lehrers und Meisters, des großen Rationellen, sich Mittel zu
r zn holen zu neuerm Fortschritt, zu besserer Begründung und fruchtbarer Eut-zum deckung. Gab auch die in der Descriptiou und Taronomie versunkene Pflan-
heit zenkunde weniger Hülfe, mehr zwar die ökonomische Seite derselben und am
meisten die pflanzen-geographische Entwickelung, nnd verspricht nur erst die Pflai^gen. zen-Phyfiologie recht heilsam zu werden, wie sie es ziemlich vorherrschend auchmen bis jetzt noch war, so sind doch die Arbeiten eines Metzger, ZucearlM, Gr. mBerchthold, Langcthal rc. immerhin unter die besten Leistungen unserer Fell zurnd- stellen. Seit Ehr hart, Böhmer und Schmidt waren es nach W ist h-den ling nur die Genannten, deren Streben das hohen Bedarf ansprechendeals landwirthschaftliche Publikum neuester Zeit befriedigen konnte und wenn dieß'ten nicht ganz gelang, so lag das nicht an ihnen, sondern in der übermäßigenmei- Forderung selbst. Dieser auch ist es zuzuschreiben, wenn mehr als jemals mdem gewissen Perioden von — täuschenden oder getäuschten — spekuürenden Han-ichtc belsgärtnern und Charlatanen, durch grundsatzlose Verbastardirungssucht undhier- Spielerei, noch mehr durch falsche Anpreisung und trügerisches Lob versuch, auf den treuherzigen Glauben des einsacken Landmanues seme schür )-rode lrchen Fonds zu legen und sogar den letzten Rest von Glauben und Vertrauenden wankend zu machen, der noch für Empfehlung des Neuen übrig geblieben wawGewissere Resultate, als die Pflanzenkunde, hat die Zoologie, msbesondere ,eir-ache Luvier ihr die glänzendere Wendung ertheilt und mit richtigem oas
und Steuer zum Ziel gelenkt hat, seit nämlich komparative Zovtoune "vo eAmg,
, es reiche vhysiologische Forschung richtige Grundsätze über den th-criM"den- verliehen und dem Betcrinairwesen sichere Grundlage gaben. Dieses Machst>tcn, nun stellte sich als Träger laudwirthschastlicher Thicrprodumouslehren an dieopie Spitze dieses Zweiges und die Namen eines Veith, Baumeister, Laubeudcr undmng Schwab sind keine geringen Bürgen zeitgemäßem Fortschrittes. Vor Allem aber„er- von der beliebten Wissenschaft des Tages, von der Chemie, suchte maninde oft Mt aichymistischem Eifer - Hülfe und Rath, wenn es die Losung vonwie '