Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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set? Wie konnten jene Vulkane, die Cook (sein Name sey zur Ehredieses Jahrhunderts genannt) auf seinen Reisen um die Welt bemerkethat, aus einer so tiefen See herauf zu arbeiten, Anlaß genommen haden?

Was diese nun immer für Ursachen sind, so mußten sie unterdem Wasser mit Luft oder Feuer, oder auch mit beiden zugleich wir-ken ; und also werden ihre gründlichsten Erklärungen da hinaus gehen,daß sie unterirdische Wetter, und Vulkane waren. Die ersten; äus-ftrn sich durch gewaltige Erdbeben, Spaltungen, Einstürze und Ver-senkungen ganzer Erdstrecken; die zweiten, die zwar auch meistens mitErdbeben begleitet werden, durch Aufwallung vom Rauch und Flam-men, Auswerfung der Asche, und fürchterliche Ausgüsse der Schwe-felbäche. Von den Vulkanen will ich hier nichts sagen; es ist ohnedemvon dem auf dem Meerboden durch sie gemachten Veränderungen dieganze Welt überzeugt, und hier sind sie eigentlich mein Gegenstandnicht; denn auch ohne sie dürste der Meerboden noch nicht vor allerZerrüttung sicher seyn.

Daß es unterirdische Wetter gebe, die durch irgend eine Ent-zündung unter der Erde die schrecklichsten Wirkungen äussern, darf icheben erst nicht mühsam beweisen; man nimmt diese Wetter gleichsamals die Grundursache aller Erdbeben an. Warum sollten derlei Wetternicht auch unter dem Wasser entstehen können? Wenn ich mich nichtirre, so geben uns die so genannten Seetrompeten und Wasserhosendurch ihre Erscheinungen und Nebenumftände hinlänglich zu erkennen,daß sie eine Art elektrischer Ausladung vom Grunde des Meeres gegendie Atmosphären sind. Das darauf folgende Blitzen in den darüberstehenden Wolken bestätiget sehr diese Meinung von einer übrigens nochhalberörterten Materie.

(Die Fortsetzung folgt im nächsten Stücke.)

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