Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Bew. Man setze, in -er Zeit r werden von zween Punkten dieRäume 6 8 , IL mit den Geschwindigkeiten 8 , u gleichförmig durchlvf-fen, und 6 8 sey ein beliebig vielfaches von 66 , so ist 0 das eben jovielfache von 6 (H. iv.): es sey auch I ein beliebig vielfaches von8 8 , so ist u ein eben so vielfaches von e (-. io.); ist nun 8 >. u, soist 68 ^ IK (§. 10 ), ist 8 ---U. so 68 -- IX, und ist 8 <u, so ist6 8 iK (^. io) , demnach verhält sich 6: L — 6 6: 88. (Anfang.Erkl. s. 5 .). w. z. e. w.

iz.) Anmerk. Wenn in der Mechanik die Geschwindigkeitetnes Körpers gesuchet wird, so ist dieß eben so viel, als ob das Ver-hältniß dieser Geschwindigkeit zu einer andern bekannten Geschwindig-keit gesucht würde, da sich nun die Geschwindigkeiten wie die nach H. 9 .durchloffene Räume verhalten (Z. 12 .) so ist es in der Rechnung sehrbequem, diese Räume selbst Geschwindigkeiten zu nennen, welches auchvon nun au, immer geschehen soll. Aus gleichem Grunde, nernltch we-gen bequemerer Rechnung wird die bestimmte Zeit einer Secunde, dasist, dem sechzigsten Theile einer Minute, gleich gesetzt werden: wenndemnach hinführn das Wort Geschwindigkeit vorkömmt, so ist immerder in einer Secunde nach H. 9 . durchloffene Raum zu verstehen.

14 . ) Aufg. Bei der gleichförmigen Bewegung eine Gleichungzwischen der Geschwindigkeit, dem Raum und der Zeit, in welcher erdurchkosten wird, zu finden.

Auflösung. Es sey e die Geschwindigkeit, c die Zeit in Se-cunden ausgedrückt, s der Raum, so ist c.- dem in einer Secunde durch-loffenen Raume gleich (§. iz.), demnach verhält sich c: §— i: c (§. 4 .),folglich ist 8 — L r. w. z. f. w.

15 . ) Erkl. Wenn der Druck einer Kraft auf einen Körperüberall einerlei ist, so heift sie eine beständige I^rafr, ist er aber inverschiedenen Orten verschieden, so heist sie eine veränderliche Rrafc.Wenn zwo beständige Kräfte auf einen Körper wirken, und es entste-het von beeden ein gleicher Druck, so sind diese Kräfte gleich, druckensieden Körper ungleich, so ist jene grösser, deren Druck grösser ist,und wenn überhaupt die eine zwey, drey, viermal rc. so stark als dieandere drückt, so ist auch die eine zwei drey, viermal rc. so groß, alsdie andere.

16 .) Lehrst