Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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16. ) Lehrs. Beständige Kräfte Verhalten sich wie die Pressun-gen, mit welchen sie auf einerlei Körper drücken.

Es seyen 6, ? zwo beständige Kräfte Ä., g ihre Pressungenauf den nemllchen Körper, so verhält sich p —<L.: g.

Bew. Die Kraft 6 sey ein beliebig vielfaches von ?, und ihrDruck aus den nemlichen Körper sey 8. so ist 8 das eben so vielfachevon Ä. (Z. r s.); es sey auch die Kraft r ein beliebig vielfaches vonund 8 ihr Druck auf den nemlichen Körper, so ist 8 das eben so viel-fache von gist nun 6.>r, so ist auch 8>8, ist k —r, so ist 8 —§,und ist endlich K so ist 8<3 (Z. 15.), demnach verhält sich ?— 6.g. (Anfang. Erkl. 5.5.). w. z. e. w.

17. ) Lehrs. Wenn auf einen Körper eine beständige Kraftwirket, so wird er in doppelter, dreifacher, vierfacher rc. Zeit, einedoppelte, dreifache, vierfache rc. Geschwindigkeit erhalten.

Man setze, der Körper, welcher in(k'ig. 3.) ruhet, werdevon einer beständigen Kraft nach der Richtung ^ 0 so beweget, daßdie Räume ^ L> 6 6, 6 L 0 rc. in gleichen Zeiten durchloffen wer-den , und e sey seine Geschwindigkeit in 6; so ist seine Geschwindigkeitin L —2e, in L —3 e, in ü—4c. rc.

Bew. Weil die Kraft, welche auf den Körper wirket, bestän-dig ist, so wird sie auf ihn in der Zeit, da er 66 durchläuft, ebenso wirken, als ob er in 6 geruhet hätte (§. 15.), hätte er nun in 6geruhet, so hätte er während der Zeit, in welcher 6 6 durchloffenwird, das ist während einer Zeit, welche jener,' in welcher e^6 durch-kosten wird, gleich ist, die Geschwindigkeit e erhalten, demnach ist ih-me m dieser Zeit diese Geschwindigkeit wirklich zugewachsen; es hatteaber der Körper schon in 6 die Geschwindigkeit e, und diese Ge-schwindigkeit ist ihm während seiner Bewegung durch 6 6 v rmög sei-ner Trägheit immer geblieben (Z. 7.), folglich ist seine Geschwindigkeitm 6, — L-l-L— 20. Auf gleiche Art erweiset man, daß seine Ge-schwindigkeit in L, — 2 L-4-c — z c, in v, — 3 L L — 4c- rc. seye.w. z. e. w.

18. ) Lehrs. Wenn auf einen Körper eine beständige Kraftwirket; so Verhalten sich die Geschwindigkeiten in zween Augenblicken

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