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den, damit abermal ein Teig daraus wird; Und auf diese Art könnenSie es mit dem mitfolgenden Muster versuchen.
Auszug eines Schreiben
an einen Freund zu Prag.
Ueber eine neue Art von Wanduhren.
Von dem Hrn. Abbe Jaquet.
Sie, mein Freund! ein besonderes Wohlgefallen an Erfindungenhaben, wodurch die Maschinen vollkommener werden, und Sie sich dieUhrwerke vorzüglich angelegen seyn lassen, so achte ich es mir zur Pflicht,Ihnen den Erfolg einer Unterredung bekannt zu machen, die ich vor et-wa 5 oder 6 Wochen mit dem Herrn von Ingenhonz gepflogen habe. —Wir sprachen von den Abweichungen der Wanduhren, welche dann ent-stehen, wenn die Hitze den Perpendickel ausdehnet, oder die Kälte ihnzusammenziehet, und kamen auf das Mittel, welches man angewandthat, um diesen Gebrechen abzuhelfen, ich meyne den Perpendickel, -eraus verschiedenen metallenen Stückchen bestehet, die also zusammengesetztsind, daß die Ausdehnung des einen die Ausdehnung des andern wiedergut machet; allein Hiebei ergab sich von selbst die Bemerkung, -aß aus-ser der Schwierigkeit, einem solchen Perpendickel alle erforderliche Ge-nauigkeit zu geben, man denselben auch nur mit grossen Unkosten ver-fertigen kann. Bei dieser Gelegenheit sagte mir Hr. von Ingenhonz,-aß man auch einen Perpendickel auf eine ganz andere Art machenkönnte, wodurch derselbe eben so vollkommen genau als sehr wohlfeilseyn würde. Hiezu, sprach er, ist weiter nichts nöthig, als ein Eisen-stäbchen, von eben -er Länge und Dicke, als jenes, welches der Per-pendickel hat, an dem Hinteren Brette des Uhrkasten anzubrin-gen. Das untere Ende dieses Stäbchen muß auf einem fe-sten Punkte ruhen, und an dem oberen muß es einen recht winklichtenHacken in der Länge eines Zolles haben, an welchen der Perperid.ckel
an-