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angehänget wird: Hredurch wird es geschehen, daß, wenn diesen dieHitze verlängert, sie auch in gleichen Verhältnisse, nur in entgegenge-setzter Richtung, jene Eisenftange ausdehnen wird, woran der Perpen-dickel befestiget ist, so daß der Bewegungspunkt des lezteren genau umeben so viele Grade sich durch die Hitze erheben wird, als der Perpen-dickel sich abwärts verlängert. Es ist Hiebei zu bemerken, daß an demobern Ende des Perpendickel ein Stück einer Uhrfeder angebracht seyn,und diese durch eine Spalte gezogen werden muß, die in einem Metal-ftücke angebracht ist, das an dem Uhrkasten fest hält; denn dieses Mc-tallstück bestimmt den eigentlichen Bewegungspunkt des Perpendickels,der sich verändert, je nachdem sich der Perpendickel verlängert oderverkürzet.
So erklärte mir Herr von Jngenhouz seine Idee zur Ver-bollkommung der Perpendickel: ich verlohr kein Wort davon, und weilmir dieselbe wohl ersonnen und einfach schien, und mir deshalb «»endlichwohl gefiel, so lies ich es mir nun angelegen seyn, dieselbe ausführenzu lassen. Der Künstler, dessen ich mich dabei bediente, hat meiner Er-wartung vollkommen entsprochen, und ich kaun Sie nun versichern, daßich, mittelst dieser Erfindung gegenwärtig eine Uhr von einer erstaunen-den unveränderlichen Genauigkeit besitze. — Ich weis nicht, ob nochirgendwo eine Hänguhr vorhanden ist, die nach gleichen Grundsätzeneingerichtet wäre; es ist aber gewis, -aß ich nie davon habe erwähnenhören.
Dieses rst noch nicht alles, mein Freund! was ich Ihnen beidieser Gelegenheit sagen wollte — Ich habe nachher obbemeldeten Per-pendickel bei einer Wanduhre angebracht, die vielleicht ebenfalls das ein-facheste Werk ist, das jemals in dieser Art verfertiget worden. Siehstden berühmten Herrn Franklm zum Erfinder, und wurde hier voeungefähr 9 oder io Jahren zuerst durch Hrn. von Jngenhouz bekannt,der sie zu London hatte machen lassen. Diese Uhr zeigt Stunden,Minuten und Sekunden an, und bestehet aus mehr nicht als drei Rä-dern. Das oberste ist das kleinste, und wird durch den Gang des Per-pendickels in Bewegung gesetzt; es hat zo Zähne, nnd an dessen Achserst ein Zeiger angebracht, der die Sekunden «»giebt; das Getriebe diesesRades hat 8 Kämme, dw in das zweite Rad eingreifen, das 12s
Zäh-