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kleinen Körnchen auf dem Röstschcrben, nebst einigen Pfunde»einer grüngelben Schlacke, und einem grünlichen Anfluge.
In einem kleinen niederen bedeckten Tiegelchen unter der Muffetnach und nach bis zur stärksten Hitze gebracht, und in solchereine Viertelstunde enthalten, bis durch die Fugen des Deckelskein Rauch mehr zu spüren war, hinterlies es in der aufsteigenden inneren Fläche des Tiegels, etwas über dem Boden desselben,ein wenig einer hellen ganz grünen Schlacke, mit kleinen zerstreu-ten Goldkörngen.
41. Da aus unserem Mineral durch die gewöhnlichen Handgriffe de-Probierprvzesses kein Gehalt eines edlen Metalls auszubringen ist:so sind die Probierer schon auf den Gedanken gekommen, daß hierandie große Flüchtigkeit dieses Minerals Schuld seye, wodurch nemlichder Goldgehalt mit dem dicken Rauche fortgerissen wird. Sie pflegendaher einen Zentner des klein zerstoßenen Minerals bey der Probie-rung desselben in 12 gleiche Theile zu zertheilen, einen solchen Theilauf das in einer schwachen Hitze unter der Muffel fiüssende Bley zutragen, sehr gelinde verrauchen zu lassen, und ehe keinen anderenTheil nachzutragen, bis der eingetragene nicht gänzlich verrauchet ist.Solchergestalt erhalten sie gewöhnlich 8 Loth Gold aus ioo Pfundendes Minerals. Dieser Gehalt läßt sich aber höher bringen, wenndaß Mineral vorher mit lechgicbigen Kiese in einer Kupferdutte miteiner Beschickung, wie solche bey Lechproben gebräuchlich ist, angesot-ten, und das erhaltene Lcch alsdeun nach der gemeinen ProbicrarLdurch die Verbleyung probieret wird. Das regulinische Mineral wirdnemlich andurch vererzt, und in eine große Menge von Schwefel, undEisen zertheilet, so daß es bey der nachfolgenden Verbleyung nicht sogewaltig verrauchen, und das Gold, welches ausser d?m sich mit demEisen vereiniget, nicht hinwegführen kann. Hiebey habe ich bemer-ket, daß 16 Schweren Kies zu 1. Schwere unsers Minerals das besteVerhältniß ist, durch welches man aus ivo Pfunden des letzteren 15Loth Gold erhält. Eine geringere Beschickung mit Kies giebt einenminderen Goldgehalt, so daß gleiche Theile Kies, und Mineral keinen
Gehalt