Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Gehalt geben. Eine stärkere Beschickung mit Kiese aber, welche r6Schweren gegen -as Mineral übersteigt, giebt immer einen gleichenGehalt, das ist: is Loth von Pfunden. Das Gold hat in derMark r Denarien Silber bey sich, es ist also nicht ganz, sondern^fein.

42. Als einen Nachtrag zu der äusserlichen Beschreibung unsers Mine-rals kann ich noch beybringen, daß ich bey der Zerschlagung desselbenoft einen feiner: hepatischen Geruch bemerket habe, der aber augen-blicklich wieder vergieng, und auch bey dem Feinreiben nicht mehrwahrgenommen werden konnte. Dieser Geruch scheint dem Mineralselbst nicht zugeschrieben werden zu können, sondern nur dessen Ursprungzu verrathen, den es in der Kluft in einer lange stillgestandenenFeuchtigkeit erhalten zu haben scheint, von welcher noch ein wenig inden Zwischenräumen des Minerals eingeschlossen geblieben seyn mag.Denn an mehreren Hierländigen Erzten, und zwar Hauptsächlich anden gemeinen Erzten zu Nagyag, Und Offenbanya habe ich diesenGeruch bey deren Zerschlagung wahrgenommen, und oft so vieleFeuchtigkeit darum gefunden, daß ich mir die Hände benetzen konnte.Ein nicht zu bezweifelnder Fingerzeig von der Entstehung unsererErzt- und Gangarten. Daß übrigens unser Mineral in einer Feuchttigkeit entstanden seye, zeigen auch die eingemengten kleinen Quarz-krystallen , welche sich durch das Schmelzen von demselben abscheidenlassen (6.). Und daß es selbst durch eine Art von Krystallisation imnassen Wege zusammengesetzt worden seye, kann daraus abgenommenwerden, daß die größeren Blättergen unsers Minerals (z.) in zäherHitze prasseln, und zerspringen, welches durch eingeschlossenes Krystal-lisationswasser verursachet wird.

Aus den bisher erzählten Versuchen glaube ich, folgende Schlüs-se ziehen zu können:

r.

Unser Mineral ist nicht vererzt, sondern im regulinischen Zu-stande, und ein gediegenes Halbmetall. Ersteres beweiset der Mangel

des