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-fisrd inrch abgeflossenen Wasser dann» liegen geblieben , und haben sichmit selben versteinert. Warum aber nur hier im Oßwaldi Stoln in c>nsm so kleinen Umfange die Konchylicn in so grosser Menge sich gehäuffet,da sie sonst im ganzen Gebirge und dem Mergclschiefer nur hin und wie-der und einzelniveise anzutreffen sind, muß eln besonderer Umstand Ur-sache seyn, der sich bey der Überschwemmung zugetragen hat. Hiebeymuß ich anmerken, daß die Überschwemmung von Mittag her geschehenseyn müsse, indem der Schiefer und das ganze Gebirg, wie ich obenerzehlte, von Morgen gegen Abend ihr Streichen und von Mitternachtgegen Mittag ihr Verstächen haben, der Schiefer aber das mittäglicheHangend des Gebirgs formirt.
Die gewöhnliche Art, den Muschelmarmor zu schneiden, istineines Trachtens nicht die beste. Die Steinschleiffer schneiden nemlichaus einem Stück so viel Blätter, als ihnen möglich ist, weil sie ihrenLohn nach der Anzahl derselben bestimmen. Da nun die Muscheln ineinem Stücke nach verschiedenen Richtungen bey - und übereinander lie- -gen, so werden sie auch von den Steinschneidern nach allen diesen Rich-tungen durchschnitten, und hieraus entstehen die flammenartigen Streif-fen, wodurch dieser Stein auch den Namen des Flammensteins erhielte.Allein da die Muscheln erhabne Oberflächen haben , so sollte der Stein-schleiffer nicht allein die Lage der Muscheln, sondern auch ihre Figurenbesser beobachten, und den Stein auf allen Seiten der Muschel derge-stalt wegschleiffen, daß ihre ganze konvexe Oberfläche dadurch enthältwürde; Auf diese Art würden die Muscheln in ihrer vollkommenenGröße und Pracht erscheinen, und die schielenden Farbenspielungen aufeiner konvexen Oberfläche noch viel mannichfaltiger und schöner als aufeiner horizontalen Fläche glänzen. Freylich würde alsdann das Schleif-ferlohn sich zwanzigmal höher belauffen, aber es würden auch dafürgrössere Flächen zum Vorschein kommen, und nicht so viele Muschelnumsonst zerschnitten und verdorben werden.
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Schrei-.