Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Num. 14. Weißgraner feinkörniger Sandstein, dessen But-dungsnnttel Kalk ist; aus Dem Quartier Theresia in der zweiten Oon-65QL60Ü der I^anina Berge.

Anmerkung. In -er ersten 0011650260» zeigen sich hrevonnur wenige Spuren, in grösserer Teuft aber erscheint er im mächtigenAnbruch, so zwar, daß er daselbst den Werkern die vorzüglichste Haldbarkeit verschaffet. Er kann nur mit grosser Mühe, und vielen Sprcngen gewonnen werden, daher man ihm ausser der größten Noth allzeitausweicht.

Num. rs. Grünlich grauer schiefriger mrt Glimmertheilchengemischter Sandstein mit kalkigem Bindungsmittel; aus der Kammerpiaski in der zweiten 0011651126011 der neuen Berge.

Anmerkung. Dieser Sandstein ist lange nicht so mächtig, alsder vorhergehende, und findet sich nur in absätzigen Strichen, in je-nem tauben Gebtrg, welches zwischen den abwechselnden Saalbändern-es Flözwerks streicht.

Num. 16. Grünlichter Sandstein von ungleichem Korn mittalkartigem Bindungsmittel. Giebt geriehen, oder wahrend dem Brau-sen mit Scheidewasser einen starken Schwefelgeruch; aus der StreckeFriedhuber in der zweiten 0011651126011 der I'anina Berge.

Anmerkung. Er heißt den Arbeitern wegen seinem starkenSchwefelgeruch, besonders bei frischem Anbruch Schwefel stein, undwird nur selten in der Num. r. beschriebenen Zalda angetroffen (2).

Num. 17.

(,) Da sich in den Wieliczkec Salzgruben häufige Spuren von Vitriolsaure imGips, und Kies finden, und Erdharze , oder wenigstens Analoge Körper hier wiebei den meisten Salzwerken gefunden werden, so laßt sich der Schwefelgeruchbet Schwertern genugsam erklären.