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nicht nur von den großen Volkserhebungen in Polen, Italien,Belgien, von dem Frankreich sonst immer guten Nachbarn derSchweiz, sondern sogar von dem konstitutionellen England, ummit der russischen und österreichischen Politik in Gemeinschaftzu handeln. Für Frankreich ist diese Zeit ferner noch wichtigwegen der Richtung, welche die öffentliche Meinung nahm undin dieser Richtung ihrer Vernichtung zueilte, ich meine den fastunerklärbaren Hang nach Reichthum. L. Blanc sagt hierüberin der Zeitschrift „Is Xouvsnn Nonäs": „Frankreich hörtewahrhaftig auf, Frankreich zu sein. Diese so gebildete undstolze, so großmüthige und lebhafte Nation, welche Alles er-höht hatte, mit dem sie in Berührung gekommen, welche selbstin ihren Fehlern noch mit Anstand und in den Exzessen mitHeroismus handelte, die Verirrungen des Aberglaubens durchdas Ritterwesen und die Schreckensherrschaft durch den Patrio-tismus zu veredeln gewußt hatte, kroch unter das Joch einesschwer zu bezeichnenden Krämergcschlechtes (rntzö onrtllnZiuoiss).Alles wurde Gegenstand des Handels, der gute Name, der Ruhm,die Ehre und die Tugend. Diese sechs Worte: „„Jeder für sich,Jeder bei sich"" enthielten die ganze Weisheit und Wissenschaft.Seine Geschäfte machen war die einzige Arbeit des Tages.Die Religion? ein Geschäft; die Politik? ein Geschäft; Philo-sophie, Litteratur und Kunst? alles Geschäfte. Man verkauftedie Talente der Bessern; man hätte bald auch ihre Seele ver-handelt. Es war die Zeit, in der die Ehe den Platz verdiente,den sie im Code zwischen dem Kauf- und Pachtvertrag ein-nimmt, und man berechnete, ob die Liebe ein Geschäft sei, dasvier oder fünf vom Hundert einbringe. Es gab einen Augen-blick, in dem man in Frankreich von nichts Anderm sprach