Otiviiorou.
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Lr^simiuu.
8. L. Hederich. — Schoten linealisch,
mit einem einzelnen hervortretenden Klappcnncrven, 4kanlig oderzusammcngcdrückt-4 kantig; Narbe stumpf, ganz oder ausgeraubet.Same in jedem Fache einreihig
1. clieii-Lvtlioilkes. l.. — Blatter länglich-lanzettf.,nach beiden Enden verschmälert, geschweift-gezähnelt, oder gezähnt,mit gleichförmigen 3spaltigen Haaren bestreut und etwas rauh;Blüthenstielchen 2-3 mal so lang als der Kelch und fast ^ so langals die Schote, diese 4 kantig, seitlich etwas zusammengedrückt, fastkahl. — S- Som.-Herbst. Blume goldgelb. Sehr gemein aufFeldern, an Bächen, Wegen, Mauern. L. 8. 49. 1. 13 s. 277.H. Fl. 2. 133. 4.
3. Gruppe. Lrassiecen oder rückcnwurzligc Schoten»früchlige mit rinnig-gefaltetcn Keimblättern, («lllg.
N. »ritssien,. l. Kohl. — Schoten linealisch, oderlänglich, Klappen conver, mit einem geraden Rückenncrvcn, aberohne Seitennerven, oder auf den Seiten nur mit Adern durchzogen,welche in einen undeutlichen Seitennerven zusammenfließen; Samekuglig, in jedem Fache lreihig.
1 . Sr. oloraee». l>. — Blätter meergrün, die untern
leierf., gestielt, die obern länglich, sitzend; Trauben schon vor demAufblühen verlängert und locker; Kelch aufrecht, geschloffen; Staub-gefäße sämmtlich aufrecht. — 2 jähr- Mai Jun. Blm. gelblich
weiß. Kultivirt in seinen mannichfachen Varietäten; die vorz. sind:Vsr. loclniat-», Grünerkohl; var. capita, Weißkohl; V-»-. 8l>i>»u<la,Savoyer Kohl; >->r. boti-zckis, Blumenkohl; 'rar.gangz'Iockes,Kohlrabi.L. 8. 53 1. kl. s. 278. 1. H. Fl. 2. 136. 1.
2. 0. I, — Blätter des ersten Jahres grasgrün,
des folgenden meergrün, die untern leierf-, die obern eyf., zugespitztmir rief-herzf. Basis stengelumfaffend; Traube während des Auf-blühens flach; die geöffneten Blüthen höher als die gedrängtenBlüthenknopfe; Kelch zuletzt wagerecht abstehend, die kürzern Staub-gefäße abstehend-aufstrebend. — 2 und Ijähr. Apr. Mai Blm.gelb. «i. 8 53. 2. l l. ». 278. 2. ». c->wj>esti4s. H. Fl. 2. 138- 2.Die Wurzel dick, fleischig, die bekannte weiße Rübe; aber die unterder Saat wild aufwachsende hat eine dünne Wurzel und ist dieLr. campestris. I,. Die v»> . »ioitbis mit dünner, 2 jähriger Wurzelheißt WinterrappS, dagegen die V»r. »»»»» mit jähriger Wurzel,kleinern Stengeln und Schoten, Sommerraps genannt wird, letztereverwandelt sich durch die Cultur in die gemeine weiße Rübe.
Z. li. Rugur. l,. — Blätter meergrün, die untern leierf.,die obern länglich, hinten etwas schmäler aber mit verbreiterter herzf.