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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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18
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Otiviiorou.

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Lr^simiuu.

8. L. Hederich. Schoten linealisch,

mit einem einzelnen hervortretenden Klappcnncrven, 4kanlig oderzusammcngcdrückt-4 kantig; Narbe stumpf, ganz oder ausgeraubet.Same in jedem Fache einreihig

1. clieii-Lvtlioilkes. l.. Blatter länglich-lanzettf.,nach beiden Enden verschmälert, geschweift-gezähnelt, oder gezähnt,mit gleichförmigen 3spaltigen Haaren bestreut und etwas rauh;Blüthenstielchen 2-3 mal so lang als der Kelch und fast ^ so langals die Schote, diese 4 kantig, seitlich etwas zusammengedrückt, fastkahl. S- Som.-Herbst. Blume goldgelb. Sehr gemein aufFeldern, an Bächen, Wegen, Mauern. L. 8. 49. 1. 13 s. 277.H. Fl. 2. 133. 4.

3. Gruppe. Lrassiecen oder rückcnwurzligc Schoten»früchlige mit rinnig-gefaltetcn Keimblättern, («lllg.

N. »ritssien,. l. Kohl. Schoten linealisch, oderlänglich, Klappen conver, mit einem geraden Rückenncrvcn, aberohne Seitennerven, oder auf den Seiten nur mit Adern durchzogen,welche in einen undeutlichen Seitennerven zusammenfließen; Samekuglig, in jedem Fache lreihig.

1 . Sr. oloraee». l>. Blätter meergrün, die untern

leierf., gestielt, die obern länglich, sitzend; Trauben schon vor demAufblühen verlängert und locker; Kelch aufrecht, geschloffen; Staub-gefäße sämmtlich aufrecht. 2 jähr- Mai Jun. Blm. gelblich

weiß. Kultivirt in seinen mannichfachen Varietäten; die vorz. sind:Vsr. loclniat-», Grünerkohl; var. capita, Weißkohl; V-»-. 8l>i>»u<la,Savoyer Kohl; >->r. boti-zckis, Blumenkohl; 'rar.gangz'Iockes,Kohlrabi.L. 8. 53 1. kl. s. 278. 1. H. Fl. 2. 136. 1.

2. 0. I, Blätter des ersten Jahres grasgrün,

des folgenden meergrün, die untern leierf-, die obern eyf., zugespitztmir rief-herzf. Basis stengelumfaffend; Traube während des Auf-blühens flach; die geöffneten Blüthen höher als die gedrängtenBlüthenknopfe; Kelch zuletzt wagerecht abstehend, die kürzern Staub-gefäße abstehend-aufstrebend. 2 und Ijähr. Apr. Mai Blm.gelb. «i. 8 53. 2. l l. ». 278. 2. ». c->wj>esti4s. H. Fl. 2. 138- 2.Die Wurzel dick, fleischig, die bekannte weiße Rübe; aber die unterder Saat wild aufwachsende hat eine dünne Wurzel und ist dieLr. campestris. I,. Die v»> . »ioitbis mit dünner, 2 jähriger Wurzelheißt WinterrappS, dagegen die V»r. »»»»» mit jähriger Wurzel,kleinern Stengeln und Schoten, Sommerraps genannt wird, letztereverwandelt sich durch die Cultur in die gemeine weiße Rübe.

Z. li. Rugur. l,. Blätter meergrün, die untern leierf.,die obern länglich, hinten etwas schmäler aber mit verbreiterter herzf.