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2. 8. 8oi>oIIkernm. l8lir>». — Blätter der Rosetten läng-lich-keilig, spitz, die stcngelständigcn länglich-zugespitzt, die obersteneyf., alle wie der Kelch, der halb solang als die Blumcnkronc, obcr-und unkcrseitS kahl, am Rande gcwimpert; Blüthen glockig. — 2si.Jul. Aug. Stargardler Stadtmauer und bei Marienthal auf einemBerge in der Forst in großer Menge, aber hier nicht blühend. (Schm.).li. 8. 264. 8.
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Kelchsaum obcrständig, fast flach, oder glockig oder auch röhrig,4-5spaltig, regelmäßig. Blumenblätter 4-5, dem Schlundrandecingefrigt, mit den Zipfeln abwechselnd, gleich. Staubgefäße 4-5,zwischen den Blumenblättern eingefügt, frei. Staubbeutel längS-aufspringcnd, 2fächrig. Fruchtknoten Ifächrig, vielcyig; Samen-träger 2, wand- und gegenständig. Griffel 2-4spaliig. Fruchtbeercnartig, mit dem verwelkten Kelche gekrönt. Samen mit ihrerinnern, breitem und stumpfen Spitze einem verlängerten Nabelstrangeangeheftet, eywcißhaltig, äußere Decke gallertartig, innnere häutig.Keim klein, vom Nabel entfernt, an dem schmalen Ende deS Samensliegend; Keimblätter nach dem Nabel gerichtet.
L. LtNiels. IohanniS- und Stachelbeere. —
GattungScharacrer der der Ordnung.
* Stachelbeere. Blüthcnsticlc 1-3blüthig. Stengel dornig;
Dornen ein Aestchen stützend.
1. li. 6rosü»l->rla. l,. — Blüthcnstiele 1-3blüthig,2-3deckblättrig; Kelch glockig; Zipfel länglich-zurückgcbogcn; Blu-menblätter verkehrt-eyf.; Stacheln 3thcilig. — P. Apr. Mai.Beeren grünlichweiß. In Laubwäldern hier und da wild; häufigcultivirt in Gärten. Die wilde Pflanze mir kurzen, weichen, drüsen-loscn Haaren der Fruchtknoten, die Beeren zuletzt kahl. 14. 8.266. 1- b'I. s. 122. 3. H. Fl. 1- 147. 6.
** Johannisbeere. Blüthen traubig, Trauben reichblüthig.
Stengel wehrlos.
2. li. alpin»,». I,. — Trauben drüsig-behaart, aufrecht;Kelch kahl, flach; Zipfel enf.; Blumenblätter spatclig; Deckblätterlanzettf-, länger als daS Blnkhenstielchcn. — Mai, Jun. Blu-men gelbgrün. Männl. Trauben 20-30 blüthig; Fruchtknoten fehlend;weibl. 2-5blüthig: Staubbeutel ohne Staub. In einem Gehölzevhnweit Schlawc bei Rötzenhagcn (Schm.) und bei Gollnow aufdem Eichhorst im Sccgrunde in großer Menge (Schm., Hf.) li. 8.266. 2. H. Fl. 1. 146. 5.
3. k. ni^rum. 1,. — Traube flaumig, hangend; Kelchflaumig, drüfig-punktirt, glockig; Zipfel des Saums länglich-zurück-