reichliches zahlen mußte. Die Entbehrungen des MagcnSwurden mir indessen anderweitig vergolten.
Seit einer Anzahl von Jahren hatte ich keine deutschenBeamtete mehr gesehen/ eine eigene Klasse von Menschen/siir welche ich von Kindesbeinen an eine gewisse Vorliebe be.ßtze. In meinem Gasthofe saß eine herrliche Gesellschaftbeisammen. Natürlich war jeder dieser vornehmen Herrnmit einer Pfeife versehen/ die je nach Alter/ Rang undGeschmack dcö Beßtzers ihre Eigenthümlichkeit hatte. Aussilberbcschlagenen/ schön gebräunten Meerschaum-/ aus fein-masrigcn Ulmer- und aus Porzellanköpfen/ mit den Brust,bildern reizender Mädchen geziert/ wurden die verschiedenstenKnastersorten um die Wette in Rauch aufgeblasen und dieOperation von Zeit zu Zeit durch das Benetzen der Zungemit Ucberrhcincr unterbrochen. Abgesehen von andern Merk-malen / konnte ich die Sprosse/ die jeder der anwesendenHerren auf der Stufenleiter der Beamtenhierarchie einnahm/schon auö der Art und Weise abnehmen/ nach welcher der-selbe den Tabacksdampf seinem Munde entließ und die Pfeifehielt. Derjenige/ welcher um das Rohr seiner DampfmaschineZeig - und Mittelfinger hart anlegte/ den Daumen aber nachaufwärts gegen den gleichen Theil preßte; welcher die Mund-höhle möglichst vergrößerte und durch einen kräftigen Zugmit dem aromatische» Dufte füllte; der die Kernspitze dannetwa vier Zoll vom Mund entfernte und diesen für einigeAugenblicke hermetisch verschloß; der hierauf in etwas langenaber gleichen Intervallen den gesammelten Rauchvorrath infußlangen Püffen in die Luft blieS/ dnrch Zusammenpressenund schnelles Oeffnen der Lippen einen eigenthümlichen/schmatzenden Laut hervorbringend; wer konnte diese Person