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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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steigen; vor^ voll 8ir! war die Antwort/ all rixlil wurdedem Kutscher zugerufen und die Pferde trabten weiter. DieFahrt ging durch kin8bur^-?Iae6, llitz-i'oall, ^8linFton undals wir an Oover Street gelangte«/ ließ mein Führer hal-ten und rief in den Wagen hinein: TorrinKton-SquarelIch stieg aus/ bezahlte meine Six-penoe und befand michwenige Minuten nachher in dem stillen Quartier von lor-rinxton-Sliuare, wo mein Freund/ der sinnreiche ChemikerGraham/ seinen Wohnsitz aufgeschlagen hat. Leider warderselbe out »k tovn, was mich indessen nicht hinderte/ miteinigen Schotten meinen ersten Abend in London auf eineangenehme Weise zuzubringen.

In Begleitung eines derselben trat ich zu später Stundeden Rückweg nach Waterlane an und hatte daS Vergnügen/auf diesem Gange die vollendete Gcschicklichkeit eines Lon-doner Taschendiebes zu bewundern. Mein Begleiter und ich/in lebhaftem Gespräch begriffen/ waren eben in Higli Hol-Irorn eingetreten/ als jener plötzlich an seine Tasche griffund erklärte/ in diesem Augenblicke bestohlen worden zusein.Auf dem breiten Trottoir war mit Ausnahme einiger Poli-zeidicner auf zwanzig Schritte vor, und rückwärts Niemandzu sehen; ein einziger Mann von halbgcntilem Aussehenging eben ruhig an uns vorbei und befand sich höchstensvier Schritte vor uns/ als mei» Schotte laut ausrief:Voncler lellocv li»5 piclcs«! poelest. Dieser kvllnv abernahm von der gemachten Bemerkung keine Notiz/ beschleu-nigte auch seine Schritte nicht im mindesten/ als ich densehr leicht vernehmbaren Vorschlag machte/ den Kerl sofortzu packen. Mein junger Schotte/ der auf dem Pflaster vonLondon noch ein Neuling war/ hielt mich zurück und fand

Reise n. Enql.

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