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Seite wurde ich durch eine neue Straße überrascht, welcheden Namen des ersten englischen Feldherrn trägt »nd diesesgroßen Mannes nicht unwürdig ist. Da die City die London-brücke gebaut hat, so ist ihre Benützung für alle Welt voll-kommen frei; während an der W»t 6 ,-I»»bn<jg 6 , die Privatenangehört, von Fußgängern und Fahrenden ein Zoll erhobenwird, der jährlich etwa 14000 Pfd. einträgt, was viel anund für sich, aber sehr wenig ist, wenn zusammengehaltenmit der Million Pfd. Sterl., welche der Bau gekostet. Waüfür die Construction der Londoner Brücke ausgegeben wor-den, weiß ich nicht; sicherlich mußte aber die City tief inihren Siadtseckel greifen, um ein solches Riesenwerk auözu-führen. Ihr ist freilich die ganze Welt'zinsbar, sie gebietetüber Mittel, wie keine andere Stadt in der Welt und ihreKaufleute sind Fürsten, wenigstens was die Anzahl derSovsreigns betrifft, über welche sie verfügen.
London, eben nicht sonderlich nachahmungssüchtig, na-mcntlich nicht in Bezug auf das Thun und Lassen seinerfranzösischen Nachbarin, ist in den letzten Jahren dem Bei-spiel von Pariö gefolgt und hat in seinen unermeßlichenStraßen das für das Publikum so bequeme und wohlfeileInstitut der Omnibus eingeführt. Für sechs Pence fährtman in einem Wagen, der 18 Personen faßt, stundenlangeStrecken und hat überdieß noch den Vortheil, bisweilen inder bunt zusammengewürfelten Gesellschaft Originalftücke vonMenschen beobachten zu können. Die Ortskenntniß der Wagen-führer ist bewundernswürdig, man bezeichnet demselben beimEinsteigen die Straße, wohin man gehen will und man kannsicher darauf rechnen, daß der Kerl am rechten Orte haltenläßt. Tori'infi,t»n-8ls„k»rv ik yirii pl«»«« , rief ich beim Ein-