wissenschaftliche Gegenstände hinzulenken und Mißstände/welche dem Fortschritte der Wissenschaft hinderlich sind,zu beseitigen."
Die Gesellschaft tritt alle Jahre einmal in irgend einergrößcrn Stadt des vereinigten Königreichs zusammen undbleibt eine Woche lang versammelt. In ihren allgemeinenVersammlungen, deren zwei stattfinden, werden keine wissen-schaftlichen Vortrage gehalten; man stattet darin GeschäftS-berichte ab, setzt den Finanzzuftand des Vereinö auseinander,legt Rechnung über die Verwendung der Jahresbeiträgeab re. Wissenschaftliche Mittheilungen macht man nur in denSeetionen, deren eö sieben gibt: die mathematisch-physika-lische, die chemisch-mineralogische, die geologische und phy-sikalisch-geographische, die zoologisch.botanische, die medi-zinische, die statistische und die mechanische. Natürlich habenalle diese Seetionen ihre Präsidenten, Vicepräsidenten rc.,wozu man immer wissenschaftliche Notabilitäten wählt, über-dieß aber noch ein Committee, in welches man aus Artigkeitauch die anwesenden auswärtigen Naturforscher setzt, welcheEhre man z. B. auch meiner Wenigkeit erwies.
L)ie öffentlichen Sitzungen wurden in der »ro^niiail«gehalten, einem Gebäude, das Erwähnung verdient, weileö wohl der größte Versammlungsort ist, der in Großbri-tannien angetroffen wird. Von außen sieht die Halle einemgriechischen Tempel gleich; eine Reihe korinthischer Säulenumläuft den Bau und daö Innere besteht auö einem einzigenmit Gallerten versehenen Saal, der eine Länge von 140 Fuß,eine Breite von 66 Fuß und eine Höhe von 65 Fuß hat,und in welchem, wie man mich versicherte, schon manchmalgegen 8000 Personen versammelt gewesen sind, eine Menge,