die freilich gegen diejenige»/ welche viele Amphitheater derGriechen und Römer faßte»/ als Kleinigkeit betrachtet wer-den muß. Die fragliche Halle ist für große Nestingg poli-tischer und musikalischer Art bestimmt und man kann die-selbe für solche Zwecke um eine sehr mäßige Summe miethen.Die großen musikalischen Feste namentlich/ welche alle dreiJahre in Birmingham Statt finden/ werden in diesemRiesensaale abgehalten und deßhalb sieht man an einem Endedesselben eine Orgel/ deren Dimensionen in vollkommenemEinklänge mit der Größe der Umgebung steht. Meines Wissenshabe ich nie ein Werk von so kolossalem Umfange gesehen/und ich glaube gerne an die Richtigkeit der Verficherung/daß die Orgel von Birmingham zu den größten in der Weltgehöre.
Präsident der Gesellschaft für das Jahr war VernonHarcourt/ Sohn des jetzigen ErzbischofeS von York und einMan»/ der/ obgleich Geistlicher/ mit Eifer naturwissenschaft-lichen Beschäftigungen sich hingibt. Die Eröffnungsrede/welche derselbe vor einer/ aus mehreren tausend männlichenund weiblichen Köpfen bestehenden Versammlung hielt/ dauerteungefähr i!4 Stunde»/ und ich kann nicht umhin/ Einigesüber dieselbe hier zu bemerken.
ES lebten im letzten Viertel des vorigen Jahrhundertsin oder um Birmingham drei Männer/ von denen jeder vollenAnspruch auf die Würde eines Naturforschers ersten Rangeshaue. Sie waren Priestley/ Cavendish und Watt. Alledrei beschäftigten fich ungefähr um die gleiche Zeit mitUntersuchungen über die chemische Natur des Wassers/ welcheman damals noch nicht kannte. Cavendish war so glücklich, dieeben so wichtige als schöne Entdeckung zu machen/ daß diese