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die Urbewohner unserer Erde gewesen sind; man muß aner-kennen/ daß all dieß einen mächtige» und höchst eigenthüm-lichen Reiz sür jeden denkenden Menschen besitzt.
Wenn nun auch nicht in Abrede gestellt werden kann/daßwährend des letzten halben Jahrhunderts auf diesem Gebieteder Forschung Außerordentliches geleistet worden ist; daß indieser Zeit Aufgaben gelöst worden sind/ deren Schwierig-keit außer allem Verhältniß zu der Beschränktheit des mensch-lichen Geistes zu stehen und ganz unüberwindlich zu seinschien; so sind wir doch noch sehr weit von dem Ziele ent-fernt/ das sich die Wissenschaft gesteckt. Trotz aller unsererscharfsinnigen Hebungstheorien/ trotz des erlangten Umfangesunseres paläontologischcn Wissens sind wir doch noch wahreAbcschützen in der Geschichte unseres Wohnsitzes; kennen wirnur einzelne Bruchstücke vom Ganzen; liegen nur wenigeder tausend und tausend geologischen Hieroglyphen/ die aufder Oberfläche der Erde verzeichnet sind/ entziffert vor unsund ist noch langes und eifriges Forschen nöthig/ bis wirnur die Hauptgrundlagen zu einer wahren geologischen Wissen-schaft gelegt haben.
Die Physik und Chemie des Innern unseres Planeten sindsür uns bis auf diesen Augenblick noch in das tiefste Geheim-niß gehüllt und wer wird leugnen wollen/ daß die Kräfte/welche ihren Sitz in den Tiefen der Erde haben/ mit denErscheinungen/ die auf der Oberfläche unserer WohnstätteStatt gefunden/ mit den furchtbaren Katastrophen/ welchedie äußere Schaale unseres Planeten betroffen haben/ nichtin dem allerengsten Zusammenhange stehen? So lange unsaber die Natur jener Kräfte und die Gesetzmäßigkeit ihresWirkens verborgen ist/ so lange fehlt uns der Hauptschlüssel
Reise ». E»<1>. 7