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Geognoste» so zu sagen jeder Verpflichtung/ auf die qua-litative Beschaffenheit der von ihm untersuchten Gebirgö-massen Rücksicht zu nehmen; weßhalb auch zur jetzigen ZeitJemand recht wohl ein ausgezeichneter GcbirgSforscher seinkann/ ohne viel von Mineralogie oder Chemie zu wissen.Hat man das relative Alter einer Mineralmasse bestimmtund vermag man zu sagen/ daß diese der Keuper-/ jene derLiaSformation angehöre/ so ist die Hauptsache abgethan undman hat nach anderen«/ z. B. etwa nach den chemischenVerhältnissen des untersuchten Gegenstandes wenig mehr zufragen.
Schon vor einigen Jahren habe ich öffentlich die Mei-nung ausgesprochen/ daß wir eine Geochemie haben mußten/bevor die Rede sein könne von einer wahren geologischenWissenschaft/ welche offenbar auf die chemische Natur derunsern Erdball constituirendcn Massen und auf deren Ent-stehungSweise wenigstens eben so viel Rücksicht zu nehmenhat/ als aus das relative Alter dieser Gebilde und auf diedarin begrabenen Ueberreste vorweltlicher Pflanzen und Thiere.ES ist indessen mit Sicherheit anzunehmen/ daß die Geologennicht für immer die Richtung verfolgen werden/ in der siesich jetzt bewegen. Sie werde»/ wenn ihnen einmal diePetrefacten keinen Dienst mehr leisten könne»/ zum Behufeder Erweiterung ihrer Wissenschaft sich nach neuen Hülfs-mitteln umsehen und ohne Zweifel dann auch wieder dasmineralogisch-chemische Element in die Geologie einführen.Die Zeit/ wo dieß geschehen wird/ scheint nicht mehr fernezu sein.
In der von mir fleißig besuchten chemischen Section traf
ich mit einer Anzahl interessanter Männer zusammen/ unter
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