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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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125
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näher zusammen und eine größere Vertraulichkeit und Sich-gehenlassen macht sich sofort in der Unterhaltung bemerklich.Vor dem Wirthe sind nun etwa sechs große Caraffcn, von,schönsten Krystallglase verfertigt und mit eingeschliffenenStöpseln versehen, in Reihe und Glied aufgestellt. Jede-er Flaschen trägt einen silbernen Schild, auf welchem derName des flüssigen Inhaltes geschrieben steht. Behufs derVerzierung, wie auch der Schonuyg der kostbaren Tafel istüberdieß jede Caraffe in ein silbernes mit einer Sammtsohleversehenes Gehäuse eingesetzt, etwa ein Drittheil so hoch,als die Flasche selbst und aus welchem diese herausgenom-men wird, wenn man sich ihres Inhalts bedient. Help^oursolk sagt der Wirth zu seinem Nachbar linker Hand,indem er ihm die Flaschenbatterie zuschiebt. Dieser ver-sorgt sich aus einer ihm beliebigen Flasche, Übermacht hier-auf die vorgesetzten Weine dem nächsten Tischgenossen undauf diese Weise kreisen die Caraffen im geschlossenen Män-«erring herum. Tritt zuweilen ein etwas lange dauernderStillstand im Wandern der Flaschen ein, so erhält der-jenige, vor dem dieselben eben aufgepflanzt sind, vom Wirthefreundschaftlichst die Mahnung: »Lsip ^ourgolk snck pag«tks bttttles 8ir ik plosso« und sogleich beginnt derFlaschenzug sich wieder in Bewegung zu setzen. Diese Artzu trinken sagte mir immer sehr wohl zu und man kann ge-wiß nicht leugnen, daß sie wenigstens eben so gesellig ist,als die unsrige.

WaS die Weine betrifft, die man nach Tische genießt,so müssen Portwein, XereS und Bordeaux in erster Linieaufgezählt werden; Champagner und Rheinweine kommenbei diesem Anlaß nicht mehr zum Vorschein. In der Regel