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englischen Literatur der ältern und neuern Zeit anzugehörenund namentlich reich an Werken zu sein, die für den Histo.riker, Staatsmann, Administrator und Nationalökonomenvon besonderem Interesse sind. Wie man mich vielfältig inEngland versicherte, verwenden dort die reichen Leute vcr.hältnißmäßig viel Geld für die Befriedigung ihrer literari-schen Bedürfnisse und der Stand der Privatbibliotheken,welche ich während meines Aufenthaltes in England kennenzu lernen Gelegenheit hatte, schien mir die Richtigkeit dieserAngabe vollkommen zu bestätigen. So habe ich z. B. selbstauf dem Landsitze eines sehr reichen Gutsbesitzers in Warwik-shire eine prachtvolle Bibliothek angetroffen, obgleich derenEigenthümer ein leidenschaftlicher FuchSjäger ist und lieberzu Pferde, als am Lesetisch sitzt. In keinem Lande wirdübrigens von der gebildeten Welt so viel gelesen, als dießin England der Fall ist und ganz vorzugsweise genießt mandort daö Vergnügen der Lectüre während des langen Auf-enthaltes, den die reichern und vornehmer» Familien ausdem Lande machen; woher eS kommt, daß ein L»ui>tr^-8eatohne eine ausgesuchte Bibliothek zu den Ausnahmen gehörtund als wesentlich mangelhaft betrachtet wird.
Nirgends zeigt sich vielleicht die englische Liebe zumNiedlichen und Netten so stark ausgesprochen, als in derAusstattung der Bücher; denn nicht nur zeichnen sich dieseaus durch Feinheit des Papiers und Schönheit des Druckes,sondern auch durch die Pracht und Vortrefflichkeit des Ein-bandes. Eben so legt man jenseits des Kanals einen nichtgeringen Werth auf eine schöne und geschmackvolle Aufstel-lung der Bücher, wie auch große Sorgfalt verwendet wirdauf das Fernhalten alles dessen von ihnen, was daö Auge