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der Leichtigkeit/ mit dem wir unsere Wünsche befriedigenkönnen.
Wir ließen uns schon mit Tagesanbruch wecken/ um vorunserer Abreise noch einen Gang in den Park zu machenund die Schönheiten des Wohnhauses unseres Wirthes zubesichtigen. Daß letzteres nicht klein sein kann/ geht schonaus dem Umstände hervor/ daß eine testamentarische Ver-, fügung des Vaters von Sir Robert hundert tausend Pfund
Sterlinge für den Aufbau desselben festsetzte, eine Summe/mit der selbst in dem theuren England/ wo man übrigenskaum kostspieliger/ als in manchen Theilen deS Festlandes baut/viel auszurichten ist. Der Stul/ in welchem der Landsitz auf.geführt ist/ erinnert an den Baugeschmack des Zeitalters derKönigin Elisabeth und wird/ wenn ich mich nicht irre/ imEnglischen mit dem Worte »esstvllatsll« bezeichnet. DerPark ist sehr ausgedehnt und trägt ganz den Karakter großerenglischer Gartenanlagen; wenn demselben noch etwas zuwünschen wäre/ so möchte es eine größere Zahl hundertjäh-riger Eichen und Linden sein/ diese eben so schönen als karak-leristischen Merkmale alter Familiensitze.
Bereits um sieben Uhr Morgens fand sich die gelehrteGesellschaft beim Frühstück versammelt und obgleich dieseStunde eine ganz ungewöhnliche Frühe für dieses Geschäftwar/ so hatte Sir Robert doch die große Artigkeit/ unsdabei Gesellschaft zu leisten. Gegen acht saßen wir in denEquipagen unseres gastfreundlichen Wirthes, eine Viertel,stunde später in den Wagen der Derbneisenbahn und um
Uhr stand ich schon auf der Rednerbübne in Birming.Hain, um der chemischen Secüon der britischen naturfor.sehenden Gesellschaft mein Bischen Weisheit zum Besten zu