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geben. Man lebt rasch auf britischem Boden und weiß/wie nirgends in der Welt, von Zeit und Raum Gebrauchzu machen.
Ehe ich via^to» Niliioi' verlasse, sei es mir gestattet,noch einige Bemerkungen über die Person deö berühmtenBesitzers dieses schönen Gutes beizubringen. Peel ist, ob.gleich schon ein Fünfziger, noch ein äußerst rüstigerMann, eher von großer, als mittlerer Statur, mehr beleibt,alö mager, Hut ein volles, rundes, gutmüthiges Gesicht vonächt englischem Schnitt und lichtröthliche Haare. In seineräußeren Erscheinung schon liegt etwas Stattliches, sein Be.nehmen ist das eines fein gebildeten Weltmannes.- urban,gewandt, sicher und fern von jeder Ziererei und gesuchtemVornehmthun, obwohl Manche den torystischen Staatsmannnicht von aller Förmlichkeit frei sprechen wollen. Peel hatdaS Glück, eine zahlreiche Familie zu besitzen, unter welchersich schon einige herangewachsene Söhne und Töchter be-finden und genießt den schönsten aller Rufe: ein musterhafterund liebevoller Vater und Gatte zu sein. Sein öffentlicherKarakter ist hochgeschätzt von Freund und Feind; von Whigswie von TorieS hörte ich über ihn nie anders, alS in Aus.drücken der Hochachtung und Anerkennung sprechen und dieBiederkeit seiner Gesinnungen und die Tüchtigkeit seinesstaatömännischen Talentes werden bereitwilligst anerkanntvon allen seinen Landsleuten, die eines unbefangenen undunparteiischen Urtheiles fähig sind. In dieser großen Ach-tung, die Peel in seinem Vaterlande genießt, liegt eS auch,daß derselbe, ohne Minister zu sein, immer noch einen sogroßen Einsiuß auf das Parlament und somit auf die Füh.rung der allgemeinen Angelegenheiten des britischen Reiches