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ausübt. Obgleich einer plcbeischen Familie entsprossen / stehter doch mit vielen der ältesten und vornehmsten Häusern desLandes in naher Berührung und verkehrt mit ihnen auf demFuße der Gleichheit.
Man möchte vielleicht glauben/ daß Reichthum dasHauptmittel gewesen sei- durch welches Sir Robert diehohe von ihm jetzt in der britischen Gesellschaft eingenom-mene Stellung gewonnen habe. Wenn auch nicht geleugnetwerden kann/ daß großer Besitz eine nicht unwesentliche Be-dingung ist/ um in England eine sociale Bedeutung zu haben/so würde die Annahme: Geld allein schon vermöge Auszeich-nung und Ansehen zu ertheilen/ sehr irrig sein. ES gibtdort manche Individuen/ welche viel reicher sind/ als Peclund nichtsdestoweniger eine sehr untergeordnete Rolle spielenund der Klasse der Ao Kolli«« angehören. Eminente Ver-dienste/ erworben auf den weiten Gebieten deö öffentlichenLebenS/ der Wissenschaft oder der Kunst sind unerläßlicheErfordernisse für denjenigen/ welcher daS Vorrecht genießensoll/ über die Menge hervorzuragen/ in der Gesellschaftwirklich hochgestellt zu sein. Gesellt sich hiezu hohe Geburtund vornehme Herkunft/ so wird hiedurch der Werth deöMannes mehr als verdoppelt und vereiniget sich mit beidemnoch großer Reichthum/ dann ist der Gipfel gesellschaftlicherBevorzugung erstiegen/ die sociale Notabilität vollendet undhat der Besitzer dieser Güter das beneidenSwerthcfte Loosgewonnen/ welches einem Sterblichen zufallen kann. Pcelverdankt demnach seine hohe Stellung zunächst den Verdien-steil/ die er sich als Staatsmann erworben und in zweiterLinie erst dem angenehmen Umstände/ daß er eine Rentevon fünfzig tausend Pfund Sterlinge zu verzehren hat. Sir