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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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148
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gewaltigsten Werkzeuge und erhob ihn, das an sich so schwacheGeschöpf, znm kräftigsten Wesen, zum Herrn dieser Erde.Wenn es daher ein providentielleS Metall gibt, so ist esnicht das Gold, nicht das Silber, wie hoch deren Werthauch von den Menschen angeschlagen wird; nein, eS ist dasEisen. Denken wir uns, wir würden dieses Körpers aufeinmal verlustig, was wären wir dann in physischer Hin-sicht? Tausend Wohlthaten, tausend Bequemlichkeiten, diewir jede Stunde bewußtlos genießen, würden uns auf ein-mal entzogen und wie viele uns nun unentbehrlich gewordenenBedürfnisse vermöchten wir dann nicht mehr zu befriedigen?Wir wären gezwungen, von der hohen Leiter unserer Kulturum die meisten ihrer Sprossen herabzufteigen und wir wür-den im Vergleich zu dem, was wir jetzt sind, ein armseligesund hülfloseS Geschlecht werden, bliebe uns auch allesUebrige unverkümmert. An das Vorhandensein des unschein-baren Eisens war also sehr wesentlich menschliche Gesittunggeknüpft und dieses Metall ist so innig mit der geistigenund physischen Entwickelungsgeschichte unseres Geschlechtesverbunden, daß man dreist behaupten darf: ohne Eisen würdedie Menschheit eine ganz andere sein, als sie eS mit diesemMetalle geworden ist. Vom Golde und Silber, obwohl siein der Menschengeschtchte eine nichts weniger als unbedeu-tende Rolle gespielt haben, läßt sich durchaus nicht dasselbesagen und wir könnten sie heute abgeben, ohne daß derenVerlust unsern Kulturverhältnissen wesentlich schadete odersie bedeutend veränderte.

Wenn nun das Eisen bereits eine so große Bedeutunghat; wenn dessen Werth für die menschliche Gesellschaftjm eigentlichsten Sinne des Wortes schon unschätzbar gewor-