bcim Thee mehr um sie/ als um die anwesenden Gelehrtenund andern Herren bekümmerte. Um Mitternacht mußte ichmich von so bezaubernder Nähe entfernen/ den schönen Land.sitz verlassen und nach der rußigen und raucherfüllten Fabrik,siadt zurückkehre»/ was indessen in höchst heiterer Gesellschafteiniger der ersten Naturforscher Englands geschah.
Während meines Aufenthaltes in Birmingham versäumtetch nicht/ einige der größern Fabriken dieser Stadt, welcheden Mitgliedern der Gesellschaft aus das Bereitwilligste ge-öffnet und gezeigt wurden/ mir anzusehen. Es interessirlemich vorzugsweise/ eine Bleiweisfabrike genau zu besichtige»/welche dieses giftige Produkt in ungeheurer Menge erzeugt.DaS Blei wird daselbst in eigenen Oefcn oxidirt, die ge.wonnene Glätte gemahlen/ mit Wasser in Berührung gesetzt/dann in große, verschlossene und mit Kohlensäure gefüllteRäume gebracht, das Carbonat abermals gemahlen, spätermit Leinöl zusammengerieben und endlich in Tonnen so vcr-packt, daß es von Flachmalern und Anstreichern ohne weitereVorbereitung angewendet werden kann. Diese Art der Zu.bereitung des Bleiweißes dürfte wohl auch auf dem Feftlandcnachgeahmt werden, da sie sich meines BcdünkenS vor allenübrigen Methoden durch Zweckmäßigkeit und Wohlfeilhcitempfiehlt. Wie groß die Menge deS fraglichen Produktesist, welche die von mir gesehene Fabrikc erzeugt, kann ausfolgendem Umstände abgenommen werden. Eine Tonne eng.lischen Bleies enthält etwa zwölf Unzen Silbers, welchesbei der Umwandlung jenes Metalles in Glätte zurückbleibt;man zeigte mir nun eine tafelförmige Silbermasse von 70bis 80 Pfunden schwer und es versicherte mich der Fabrik.Herr, daß dieselbe im Laufe der letzten acht Tage gewonnen
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