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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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tigung der sogenannten Htiowi-oom« begnüge»/ in welchenman zwar die außerordentlichen und glänzenden Leistungender Anstalt zu bewundern die schönste Gelegenheit, nichtaber den Vortheil hat, daö Wie ihrer Ausführung kennenzu lernen.

Ganz in der Nähe von Soho liegt Liethfield, eine Art vonWeltberühmtheit schon einzig dadurch erlangend, daß daselbstdreißig Jahre lang der moderne Archimcdeö lebte, ein Mann,welcher für die materielle Wohlfahrt seines Vaterlandes, jafür die der ganzen Welt mehr gethan hat, als vor ihmirgend ein anderer Mensch. Ich spreche von James Watt,dem Manne, der durch die Vollkommenheit, welche er derDampfmaschine gegeben, den ungeheuersten Umschwung inden KewerbS. und VerkehrSverhältnisscn veranlaßte, vonwelchem je das Menschengeschlecht Zeuge gewesen. Wennjetzt riesenhafte Schiffe dcS Windes und der Wogen spottenund die Bewohner durch Ozeane von einander getrennterLander zu Nachbaren machen; wenn mit der Schnelligkeitdes Vogelfluges Hunderte von Menschen gemeinschaftlich undohne die geringste Anstrengung Länder durcheilen; wenn diekurze Spanne des Menschenlebens eine größere Länge undAusdehnung gewonnen; wenn Metallschätze, welche sonstewig in den Tiefen der Erde verschlossen geblieben wären,nun spielend zu Tage gefördert und auf tausendfältige Weiseder Menschheit nutzbar gemacht werden; wenn der Dürftigeunserer Tage in Stand gesetzt ist, Genüsse sich zu verschaffen,welche in frühern Zeiten kaum dem Reichsten gestattet waren;wer Anders bat diese und noch viele andere Wunder gewirkt,diese Wohlthaten gespendet, alö das schaffende Genie desgroßen Schotten? Kriegsführern und Schlachtengewinnern,