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Männern, welche Meister der Kunst sind, auf eine grandioseWeise Vorhandenes zu zerstören, erkennt die Gesellschaftmit größter Bereitwilligkeit Lorbeerkränze zu und weiß die-selben für ihre Thaten nicht genug zu ehren. Wenn sie nunihre wahren Wohlthäter, wenn ste die Schöpfer ihres Glückesnach Verdienst belohnen wollte, welche Würde wäre zu hoch,welche Auszeichnung zu groß, welche Ehre zu bedeutend, dieste einem Watt nicht angedeihen lassen müßte? Wellingtonhaben seine Feldherrnverdienfte an die Spitze der Gesellschaftseines Landes gestellt; sein dankbares Volk hat ihn mit Reich-thümern überschüttet, mit Ehre überladen; eS hat die Familiedes Siegers von Waterloo so hoch gestellt, daß dieselbe vielleichtnoch in fernen Jahrhunderten über die edelsten Geschlechterdeö Landes hervorragen wird; und sicherlich hat der großeKrieger all diese Auszeichnung, all diese Ehre vollkommenverdient. Aber wenn Wellington nur noch in den Blätternunserer Geschichtsbücher lebt; wenn die Spuren seinerWirsamkeit schon längst verwischt sind, dann werden vonWattS Thätigkeit noch tausend lebendige Denkmäler sprechen,wird der ganze Zustand der einstigen Welt noch lautes Zeug.niß ablegen von der Größe des Genies deS bescheidenenSchotten.
Und welche Auszeichnung hat das britische Volk diesemManne zuerkannt? ES hat ihn allerdings nicht zum Herzogerhoben; es hat ihm kein Familicngut gekauft; eS hat ihnnicht mit Orden und Titeln geschmückt. Aber eS hat den-selben durch den beredten Mund seiner cinstchtigsten undedelsten Männer als den größten Wohlthäter erklärt, der jein seiner Mitte erstanden; eö hat anerkannt, daß WattSerfinderischem Geiste Großbritannien einen bedeutenden Theil