in edler Einfachheit dar; und wer auch nicht wüßte, wessenAbbild sie wäre, würde auf den ersten Blick hin sehen, daßeö nur dasjenige eines großen Mannes sein könne.
Ohne Zweifel gelingt eS später dem Menschen, Dinge, dieer jetzt noch, trotz ihrer Bedeutung und Wichtigkeit, als vonallem dichterischen Interesse entblößt sieht, in einem poetischenLichte zu betrachten und z. B. die bewundernswürdigen undwohlthätigen Wirkungen des Dampfes des Besingcnö für ebenso würdig zu halten, als die verheerende Kraft deS Sturm-windes, des Feuers und deS Wassers; als das Rieseln einerQuelle, das Plätschern eines Bacheö, das Rauschen einesFlusses, den Donner eines herabstürzenden Stromes, dasGesänsel eines Waldes und was dergleichen poetische Gegen-stände mehr sein mögen. Und wenn einmal wiese Zeit ge-kommen ist, die wir freilich noch nicht für sehr nahe halten,dann wird auch der Heros der modernen Gewerbswelt, wirdder Mann seinen Dichter finden, welcher die Macht desMenschen über die Elemente vertausendfältigt und demselbenmehr als nur herkulische Kraft verliehen hat.
Von den vielen während meines Aufenthaltes in Bir-mingham mir zu Theil gewordenen Beweisen von Gastfreund-schaft kann ich nicht umhin, auch desjenigen zu gedenken,den ich von der ausnehmenden Güte des Herrn M.... er-halten. Dieser vortreffliche Genfer, obwohl schon seit nahefünfzig Jahre in England wohnend, hängt immer noch mitwarmer Liebe an seinem Vaterlande, nimmt den innigstenAntheil an seinem Wohl und Wehe und hat von seinemwerkthäligen Patriotismus schon mehr als eine schöne Probeabgelegt. Mit Glücksgütern gesegnet, macht er von densel-ben einen edlen Gebrauch und lebt auf eine äußerst ange-