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nehme Weise ganz in der Nähe des Landsitzes und auf den»Boden des Grafen von Dartmouth zu Hampffeadhall, einemPunkte, der durch seine landschaftliche Schönheit, nament-lich durch den herrlichsten Baumschlag ausgezeichnet ist. Ichsollte mährend der ganzen Dauer meines Aufenthaltes inBirmingham Gast von Hampsteadhalk sein, es war mir aberunmöglich, mehr als einmal von der Güte deS BesitzersGebrauch zu machen und ich benutzte einen schönen SonntagNachmittag dazu, um den liebenswürdigen Schweizer inseinem stillen, ländlichen Sitze zu begrüßen. Zu Fuße gehend,verirrte ich mich auf dem Wege dahin, was ich aber garnicht beklagte, da mir das mehrstündige Umherlaufen dieGelegenheit darbot, herrliche Villen und äußerst lieblicheLandschaften zu sehen, an denen die Nachbarschaft der Fabrik-stadt keineswegs arm ist. Noch zeitig genug langte ich inHampstcadhall an, um an dem Mittagessen Theil nehmen zukönnen, zu welchem außer meiner Wenigkeit ein alter eng-lischer General und ein Seekapitän eingeladen waren. DasTischgespräch, nachdem eö lange um schweizerische Gegen-stände sich gedreht hatte, fiel endlich auf den thierischenMagnetismus und damit verwandte Dinge, an deren Existenzder besonnene General nicht im Mindesten zweifelte. ESwurden von ihm Geschichten neuesten Datums erzählt, soaußerordentlich und wunderbar klingend, daß dieselben wür-dig gewesen wären, in meinem Geburtslande, der wahrenHeimat der Schlafwandler und Hellseher, dem Haupttummel-platz über- und unterwcltlicher Mächte und dem Lieblings-aufenthalte fluchender Dämonen und polternder Geister, sichereignet zu haben, anstatt auf dem so natürlich prosaischenund für alles Wunderbare und Gcheimnißvolle so äußerst